Was ist die Mallorca-Police?

Mallorca-PoliceLetzten Sommer in England: Auf dem Weg zur Mietwagenstation war ich noch entspannt, als ich aber den rechtsgelenkten Volvo dann vom Flughafengelände steuern musste, wurde mir doch ganz schön mulmig. Wie bin ich eigentlich versichert?

Reicht die Deckung des Leihwagens aus, um die Schäden zu bezahlen, die ich bestimmt gleich verursachen werde? Um es vorweg zu nehmen: Ich habe niemanden umgefahren, mich aber sofort intensiv mit der Mallorca-Police beschäftigt!

Die Mallorca-Police ist eine Leistung der Kfz-Haftpflichtversicherung, die beim Fahren mit einem fremden Fahrzeug im Ausland (z.B. Mietwagen, Leihwagen) die Deckungssumme des gemieteten Fahrzeugs auf das in Deutschland vorgesehene Niveau erhöht. Die gesetzlich vorgesehene Versicherungssumme beträgt in Deutschland mind. 2,5 Mio. Euro pro Person und Unfall bzw. 0,5 Mio. Euro Sachschaden pro Unfall (Subsidiärdeckung).

Warum heißt die Mallorca-Police eigentlich Mallorca-Police?

Mallorca-Police

Die Mallorca-Police nennt man so, weil die Deutschen seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts reiselustig die Balearen-Insel erkundeten. Und da man Inseln besser mit dem Flugzeug als mit dem eigenen Auto bereist, wurde das Problem der unterschiedlichen Deckungssummen bei Mietwagen ziemlich schnell offensichtlich.

Der aus diesem Problem entstandene Deckungsausgleich wurde dann im Sprachgebrauch fix  zur Mallorca-Police umgetauft – auch wenn sie natürlich nicht auf Mallorca oder Spanien begrenzt ist.

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