IAA 2013: Neue Fahrzeuge aus Deutschland 2013 – Stammtisch Wissen

Eigentlich wäre ja heute ein Gebrauchtwagen-Tag, doch die IAA 2013 ist noch zu frisch um diese Themen nun auf die lange Bank zu schieben. Daher gibt es am nächsten Mittwoch wieder einen Gebrauchtwagen-Check und heute geht es ausnahmsweise um die neuen Fahrzeuge. Auf der IAA 2013 feierten zahlreiche Modelle Premiere und ich habe mir, für diesen Beitrag, ein paar deutsche Modelle ausgesucht und diese mit „Stammtisch Wissen“ angereichert. Mit den nachfolgenden Fakten, kann man bei den deutschen Neuerscheinungen 2013/2014 also auf jeden Fall mitreden:

Audi

Bei Audi stand das neue Audi A3 Cabriolet im Mittelpunkt. Dieses feiert im nächsten Jahr Markteinführung. Das 4,42 Meter lange Cabriolet basiert nun auf der Audi A3 Limousine und zeigt sich dadurch sehr gestreckt. Der längere Radstand sorgt für mehr Platz im Innenraum und auch der Kofferraum bietet nun mehr Staufläche. Das elektrische Verdeck vom neuen Audi A3 Cabriolet gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: Normal und Akustik! Die Akustik-Version ist zusätzlich gedämmt und durch diese Dämmung soll das Fahrzeug noch leiser werden. Versprochen wurde auch ein Audi S3 Cabriolet, bei 300 PS und einem satten Klang legt man sicherlich Wert auf eine ganz andere Akustik!

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Neben dem Cabrio zeigte Audi auch noch den überarbeiteten A8. Natürlich auch in einer langen Version, selbstverständlich auch als sportlichen Audi S8 und auch der W12 kommt wieder unter die Haube. Los geht der Fahrspaß ab 74.500 Euro – dafür bekommt man dann aber „nur“ den 3.0 TDI! Angeber-Wissen: Der W12 verfügt – wie der Name es schon vermuten lässt – über 12 Zylinder. Diese sind nicht wie ein V sondern in der Form von einem W angeordnet. Um Kraftstoff zu sparen, schaltet die Elektronik 6 Zylinder „einfach“ ab wenn diese nicht mehr benötigt werden. Aus dem W12 wird ein W6 – doch keine Angst, sobald der Fahrer es möchte, steht die volle Leistung unverzüglich wieder bereit.

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BMW

Bei BMW ging es elektrisch zur Sache. Mit dem BMW i3 gibt es nun einen Elektrowagen von BMW, der in Serie hergestellt wird. Optional ist dieses kompakte Fahrzeug auch mit einem Range-Extender zu bekommen. Dieses Modell verfügt dann, neben dem Elektroantrieb, über einen Benzinmotor, der dafür sorgt, dass die Reichweite vergrößert wird. Dafür muss man dann aber ordentlich in den Geldbeutel langen, der Preis steigt von 34.950 auf 39.500 Euro!

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Der BMW i3 bekommt auch noch einen großen, sportlichen, athletischen Bruder. Der BMW i8 ist 4,7 Meter lang, verfügt real über 2 Sitzplätze und 2 Notsitze. Die Familientauglichkeit dürfte bei diesem Sportflitzer nicht im Vordergrund stehen. Aus der Kombination von 3-Zylinder Turbomotor und dem Elektroantrieb enstehen 362 Pferdestärken. Diese sind dann für den Vortrieb verantwortlich. Das Drehmoment liegt bei 570 Nm und das reicht aus für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,4 Sekunden!

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Mercedes-Benz

Eine richtige Weltpremiere feierte der Mercedes-Benz GLA. Für die einen eine höhergelegte A-Klasse, für die anderen ein neues und vor allem emotionales Kompakt-SUV, welches sich nun in der freien Wildbahn gegen den Audi Q3 und den BMW X1 behaupten darf. Fakt ist: Der Mercedes-Benz GLA basiert auf der aktuellen A-Klasse! Ein Frontantrieb kommt serienmäßig, doch die 4Matic – sprich den Allradantrieb – gibt es optional. Daher bleibt die Hoffnung, dass der Mercedes-Benz GLA 45 AMG ebenfalls auf den Markt kommt, der dann von den reinen Werten her (bis auf den Hubraum) sogar dem Audi RS Q3 überlegen wäre. Während der RS Q3 dann „nur“ 310 PS hat, hätte der GLA 45 AMG dann 360 PS und somit beim Quartett in dem Punkt gewonnen.

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Opel

Opel zeigte den neuen Opel Insignia: Für die einen nur ein Facelift, für die anderen schon ein Meilenstein. Der Innenraum sieht nun sauberer und aufgeräumter auf. Die Tasten-Wüste ist Geschichte und wer nun richtig schnell unterwegs sein möchte, der darf auch weiterhin zum Opel Insignia OPC greifen. Dort stehen, dank einem 2,8 Liter V6 Motor, 325 PS zur Verfügung und die Kraft geht natürlich über alle 4 Räder auf die Straße. Mit dem OPC kann man sich auf der Straße sehen lassen, ins (leichte) Gelände sollte man sich dann doch besser mit dem Opel Insignia Country Tourer wagen. Nicht verwechseln! Sports Tourer = Kombi! Country Tourer = Schlechtwege-Fahrwerk mit 20mm mehr Bodenfreiheit und Unterbodenschutz sowie einem optischen „Offroad-Paket“.

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Porsche:

Porsche 911 Turbo! Nicht nur dank der Hinterachslenkung und den zwei Turboladern der Konkurrenz ein Dorn im Auge. Der Allradantrieb bringt die 520/560 PS perfekt auf die Straße und somit verwundert es vermutlich keinen, dass dieses Fahrzeug überragende Fahreigenschaften bietet. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Porsche 911 Turbo S innerhalb von 3,1 Sekunden. Das funktioniert im Sport+ Modus. Da steht dem Fahrzeug dank „Overboost-Funktion“ nämlich kurzzeitig ein Drehmoment von 750 Nm zur Verfügung, während er sonst mit nur 700 (Ironie!) auskommen muss. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 318 km/h.

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Noch exklusiver, noch sportlicher und noch etwas mehr Sportwagen ist der Porsche 918 Spyder. Ein Fahrzeug, das laut Porsche die Zukunft des Sportwagenbaus neu definiert und vor allem eine Fahrzeug, welches mit einer Rekordzeit von 6:57 Minuten auf der Nordschleife in ganz neue Dimensionen vorstößt. Hybrid! Eine Kombination aus Benzin- und Elektromotor sorgt für eine Systemleistung von 887 PS / 1280 Nm und nur der Preis – wirklich nur der Preis – von 768.026,00 Euro hindert mich noch daran, den Bestellzettel auszufüllen. Noch einmal kurz träumen? Okay! Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 343-345 km/h. Von 0 auf 100 km/h geht es in 2,8 Sekunden. Für den Sprint von 0-200 braucht das Fahrzeug 7,7-7,8 Sekunden und von 0 auf 300 km/h ist man innerhalb von 22-23 Sekunden. Ob ich doch noch mal in der Portokasse nachsehen sollte?

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Volkswagen

Am Stand von Volkswagen drehte sich mal wieder alles um den VW Golf. In der VW Golf R Version hat er nun den 2.0 TFSI Motor mit 300 PS unter der Haube. Ja, den Motor kennt man schon aus dem aktuellen Audi S3, aber in einem VW kam er so noch nicht zum Einsatz. Ab 38.325 Euro geht es los, dafür bekommt man dann auch das verschärfte R-Line Optik Paket. Zwischen 4,9 (DSG) und 5,3 (Handschaltung) Sekunden braucht der VW Golf R von 0 auf 100 km/h. Der schnellere Wert (allgemein) wird nur dank dem Haldex-Allradantrieb realisiert. Je nach Fahrsituation verteilt die Haldexkupplung blitzschnell das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse und das geht sogar soweit, dass fast 100 % der Kraft auf die Hinterachse gehen könnten. Der Vortrieb und die Traktion ist also gewährleistet im neuen VW Golf R!

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So, genug für heute. Am Freitag geht es dann im zweiten Teil weiter mit den Marken: Citroen, Ford, Honda, Hyundai, Mazda,  Nissan, Peugeot, Seat, Skoda, Toyota und einer kleinen Überraschung. Oben in den Beiträgen findet ihr Links versteckt, diese führen auf Blogbeiträge von befreundeten Bloggern. Die haben ebenfalls über die Fahrzeuge geschrieben, nicht immer – aber immer öfter – teile ich ihre Meinungen. Da das Internet aber nicht an dieser Stelle hier endet, sondern wir beschlossen haben gerne zu verlinken, geben wir euch gerne die Verweise zur weiteren Meinungsbildung.

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