„Mobile City“ und „EasyPark“ – mit Apps schlauer Parken

Easypark WebsiteMobile City“ und „EasyPark“ sind Webportale, über die man mit Hilfe seines Smartphones und ohne Bargeld parken kann – sogenanntes Handyparken.

„Mobile City“, nach eigenen Aussagen Marktführer in Deutschland, bietet seine Dienstleistung bereits in beinahe 60 deutschen Städten an.

„EasyPark“ fokussiert sich nicht nur auf Deutschland – bei uns bieten sie die Möglichkeit in knapp 30 Städten an -, sondern operieren in ganz Europa: Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden, Italien, Spanien und Österreich sind ebenfalls mit vielen Städten abgedeckt.

Parken ohne Stress und ohne Kleingeld!

Einmal angemeldet, kann der Nutzer auf allen öffentlichen Parkplätzen mit seinem Handy bezahlen. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Bei „Mobile City“ kann die Buchung per SMS, Anruf oder mobileApp durchgeführt werden. „EasyPark“ richtet sich in erster Linie an die App-Nutzer.

Ich habe „Mobile City“ getestet (wegen der größeren Abdeckung deutscher Städte) und mich für die App entschieden, da ich mir nicht noch eine Telefonnummer merken möchte.

Mobile City - Website

Mein Handy kennt dank GPS seinen Standort und die App bietet daraufhin die in der Umgebung liegenden Parkplätze zum Einbuchen an.

Der Parkvorgang wird mit einem Klick begonnen. Ich erhalte innerhalb kürzester Zeit eine SMS mit der Bestätigung. Die App erinnert mich an den Standort des Fahrzeugs und daran, wie lange der Parkvorgang bereits dauert und wann er ggf. endet.

Wenn ich den Parkvorgang beenden möchte, klicke ich auf den entsprechenden Button der ParkApp, rufe an oder schreibe widerrum eine SMS. Auch dann erhalte ich eine Bestätigung mit einer sekundengenauen Abrechnung der Parkgebühren. Einmal im Monat werden alle angefallenen Parkgebühren von meinem Konto abgebucht.

Bequemer geht es nicht! …und finanzielle Vorteile durch die sekundengenaue Abrechnung gibts auch noch.

„EasyPark“ arbeitet genauso: Einloggen und einfach beim Starten und Beenden des Parkens die App benutzen und die sekundengenaue Abrechnung erfolgt (Video).

Handyparker entgehen Politessen nicht!

Vignette von Mobile CityNutz man „Mobile City“, sollte ein Aufkleber gut sichtbar im Auto befestigt sein. Damit wird den Kontrolleuren angezeigt, dass man am Handyparken teilnimmt. Diese widerrum haben die Möglichkeit, dies mit ihren Geräten nachzuprüfen.

Bei „EasyPark“ gibt es ebenfalls eine spezielle Vignette, die man am Auto anbringt.

Ich habe bisher nur die Vorteile dieser Dienstleistung in Anspruch nehmen dürfen und bin vollkommen zufrieden mit der gesamten Abwicklung.

Eine Kollegin sah das Ganze jedoch wesentlich kritischer als ich. Es sei zwar bequem, aber sie befürchtet, durch die Verknüpfung von GPS-Sender, Bankverbindung und dem Auto zu gläsern zu werden. Wie seht ihr das?

Links zum App-Download

Mobile City - Illustration

„Mobile City“ im Google Play Store und bei Apples iTunes

„EasyPark“ im Google Play Store und bei Apples iTunes

UPDATE 14.11.2013

Dank Steffis Kommentar habe wir „park2gether“ kennengelernt und auf Google+ sind wir auf „parku“ gestoßen. Dabei handelt es sich ebenfalls um Dienstleistungen, die uns das Parken vereinfachen sollen.

„park2gether“ ist neu und bisher ausschließlich in Berlin und Hamburg aktiv. Nutzer mit Parkplätzen, die oft frei stehen, können sie zur Nutzung anbieten, während Menschen auf Parkplatzsuche über die App genau diese Parkplätze finden, buchen und ansteuern können. Eine moderne Parkplatzbörse!

„parku“ funktioniert genauso, ist aktuell jedoch ausschließlich in der Schweiz aktiv.

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