Genf 2014 Spezial: Weitere Highlights vom Genfer Automobilsalon 2014

Nächste Woche ist es soweit. Die Tore vom Genfer Automobilsalon 2014 öffnen und es wird ein Feuerwerk der Welt- / Europapremieren abgefeuert.

Wie letzten Mittwoch versprochen, möchte ich euch heute noch einen weiteren Ausblick geben. Am kommenden Mittwoch berichten wir dann hier im Drive-Blog live aus Genf und zeigen euch die Highlights direkt aus der Schweiz.

Ich hatte schon gespoilert: „Genf wird sportlich“ – unterstreichen kann ich diese These z. B. mit dem Audi S3 Cabrio, denn das kompakte Cabriolet wird mit einem 300 PS starken 2.0 Liter Turbo-Motor befeuert und steht neben dem Audi S1 auf dem Automobilsalon in Genf 2014.

100 PS mehr hat das Alpine B4 Biturbo Cabrio, welches innerhalb von 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann.

Am Stand von McLaren wird man das McLaren 650 S Coupé sehen. Unter der Motorhaube? Ein 650 PS starker V8! Ihr seht schon, nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt.

Brauchen wir das? Um nur von A nach B zu kommen sicherlich nicht, die meisten schönen Fahrzeuge werden wir (Normalverdiener) uns auch nicht leisten können. Aber träumt man nicht auch mal gerne und lässt sich von den neuen Fahrzeugen faszinieren?

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© Foto McLaren 2014

Es gibt aber auch Fahrzeuge in Genf 2014 zu sehen, die gehen neue Wege.

So z.B. der VW Golf 7 GTE. GTE? Gab es schon mal von einem anderen Hersteller, dieses Mal sorgt die GTE-Taste allerdings dafür, dass der Hybrid-Modus aktiviert wird.

Die Rede ist von einem 204 PS starken Golf 7, der im Hybrid-Modus die Kraft von einem VW Golf GTI und die Sparsamkeit von einem Hybrid-Modell vereinen soll.

0-100: 7,6 Sekunden! Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 217 km/h und bis zu 50 km kann der VW Golf GTE rein elektrisch fahren. Die ersten 100 km soll man, so laut NEFT, mit 1,5 Litern Kraftstoff bewältigen können.

Im Vergleich zum serienmäßigen Golf schrumpft der Kofferraum um ca. 90 Liter, denn schließlich muss die Hybrid-Technologie (ca. 235 kg schwer) auch noch Platz finden.

Aufgeladen wird der 8,8 kWh große Akku am Hausstrom und nach ca. 3,5 Stunden Ladezeit soll wieder eine Reichweite von 50 km bereit stehen.

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© Foto Volkswagen 2014

Am Stand von Audi wird der neue Audi TT stehen, vermutlich auch schon der neue Audi TTS, denn die beiden Fahrzeuge werden gleichzeitig auf den Markt kommen. Das virtuelle Cockpit vom Audi TT wurde ja bereits in Las Vegas bei der CES 2014 vorgestellt und man darf gespannt sein, ob die Kunden wirklich ohne ein Mittel-Display „leben“ wollen.
Neuheit: Die Audi-Ringe sind aus dem Singe-Frame Kühlergrill verschwunden… was unter der Haube passiert? Das ist noch geheim!

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© Zeichnung Audi 2014

Eine sportliche Studie dürfen wir am Stand von Honda erwarten! Dort wird der Honda Civic Type R als Concept stehen. Man munkelt von einer Leistung über 300 PS und einem Motor, der dank Turbotechnik mit Frischluft versorgt wird. Ein großer Heckspoiler wird für den Abtrieb sorgen bzw. den Auftrieb an der Hinterachse minimieren.

Bei Aston Martin sieht man den V8 Vantage N430 am Stand. Unter der Haube? Ein 4,7 Liter V8 mit 436 PS. Daneben dürfte ein V12 verbaut sein – in einer Sonder-Edition vom Aston Martin DB9!

War das schon alles? Natürlich nicht. In Genf steht z.B. am Stand von Mercedes-Benz das sportliche S-Klasse Coupé, wir dürfen ebenfalls den 1419 PS starken Koenigsegg Agera One:1 sehen.
Das dürfte dann auch das Fahrzeug mit der größten Leistung und dem besten Leistungsgewicht sein: Pro Kilogramm Gewicht ein PS.

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© Foto: Koenigsegg 2014

 

Formvollendet ist auch der 560 PS starke Ferrari California, der die Blicke auf sich ziehen wird. Ferrari verbaut nun übrigens auch einen Turbomotor und lässt den Sauger in Maranello stehen. Ein „T“ in der Modellbezeichnung macht nun auch darauf aufmerksam!

Aufmerksam beobachtet wird sicherlich auch der Lamborghini Huracan.
Lamgorghini stattet dieses Fahrzeug mit einem V10 Saugmotor aus.
Die Leistung? 610 PS! 700 Bestellungen lagen schon Mitte Februar bei Lamborghini auf dem Tisch. Der Lamborghini Huracan verfügt übrigens auch über ein neues, digitales Instrument und über Voll-LED Scheinwerfer.

Andere Hersteller zeigen übrigens schon Laser-Licht – bahnt sich da ein neues technisches Highlight an?

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© Rendering Lamborghini 2014

Der Genfer Automobil-Salon wird also sportlich und dynamisch. Doch, was ist mit der anderen Zielgruppe? Was ist mit denjenigen die einfach nur ein Auto haben wollen, welches 4 Personen und etwas Gepäck transportieren kann? Es muss gar nicht sportlich sein?

Wie wäre es mit dem neuen Citroen C1 (den es natürlich auch mit einem elektrischen Faltdach geben wird), dem ähnlichen Toyota Aygo, der Mazda 2 Studie, dem 115 PS starken Opel Adam Rocks (mit Faltdach und Offroad-Look), dem neuen Fiat Freemont Cross, dem Peugeot 308 SW, das Facelift vom VW Scirocco, das BMW X3 Facelift, den BMW 2er Active Tourer oder den Skoda Octavia als CNG (G-Tec) Version?

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© Foto Skoda 2014

Bei den Studien sollte man auch einen Blick auf den Hyundai Intrado werfen, ein Crossover der durchaus dem Trend folgt und Kundenwünsche (leichte Bedienung) erfüllen soll.

Ford hat bei dem neuen Ford Focus auch Kundenwünsche erfüllt. Die Ford Focus Kunden, Käufer und Kritiker wünschten sich weniger Schalter im Innenraum. Nichts leichter als das? Nun, aufwändig muss die Umgestaltung schon gewesen sein, doch diese schaffte nun Platz für ein hochauflösendes 8″ Display und nun begeistert der neue Focus – bereits bei der ersten Begutachtung – durch den aufgeräumten Innenraum. Das neue Familien-Gesicht steht ihm, meiner Meinung nach, auch ausgesprochen gut.
Jetzt muss nur noch der Preis stimmen, doch der wird vermutlich erst nach Genf bekannt gegeben.

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© Foto Jens Stratmann

Einige Highlights sparen sich die Automobil-Hersteller auch noch für Genf selber aus, nicht alles wird vorher kommuniziert und so freue ich mich auf den Rundgang und denke mir bis dahin noch einen Weg aus, euch bestmöglich „mitzunehmen“.

Diesen Freitag zeige ich euch vorher noch den neuen Mercedes-Benz GLA – diesen natürlich auch in der GLA 45 AMG Topversion. Nein, auch dieser Wagen macht keinen Sinn, aber viel, viel, viel Spaß und warum sollte das „liebste Kind“ nicht auch viel Freude bereiten?

…ihr merkt schon, es gibt in Genf wahnsinnig viel zu sehen und es liegen in der kommenden Woche drei stressige Messe-Tage vor mir, um euch möglichst viele Eindrücke mitzubringen.

Neben den Beiträgen hier im Blog, gibt es auch noch Bildergalerien bei Facebook zu entdecken – Fan werden von unserer Facebook-Seite lohnt sich also gleich doppelt.

 

 

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