Der Umwelt zuliebe – eine Fahrgemeinschaft?

Spätestens mit der Bekanntgabe des aktuellsten IPPC-Klimaberichts und den darin ausgewiesenen Folgen des gestiegenen CO2-Ausstoßes, ist es an der Zeit, auch mal an die Umwelt zu denken.

Schnelle Autos hin oder her, aber aus Rücksicht auf Mutter Natur darf es auch gerne etwas umweltbewusster sein. Zum Beispiel durch Gründung von Fahrgemeinschaften.

Mit Fahrgemeinschaften CO2 und Geld sparen

Wieso dann nicht einfach zusammenschließen, bei so vielen Berufspendlern täglich?

Das funktioniert entweder durch Absprache unter Kollegen, die zufällig den gleichen Fahrweg haben, per Ausschreibung auf dem „Schwarzen Brett“ bei größeren Firmen oder über Mitfahrerbörsen im Internet.

Fahrgemeinschaft

Die Vorteile liegen auf der Hand

Egal, wie man zueinander findet, man profitiert ganz klar von dem gemeinsam zurückgelegten Arbeitsweg:

Zum einen spart man Geld.

Wer bereits Mitglied einer Fahrgemeinschaft ist, wird das bestätigen können: Selbst wenn man nur zwei oder drei Mal in der Woche das Auto stehen lassen kann, macht sich das schon auf der Tankanzeige bemerkbar. Und das ist bei den aktuellen Spritpreisen gar nicht so schlecht!

Auch steuerliche Vorteile bieten sich den Mitgliedern einer Fahrgemeinschaft, denn jeder Teilnehmer kann die vollständige Entfernungspauschale für sich in Anspruch nehmen.

Hier findet ihr noch mehr Steuertipps zum Thema Fahrgemeinschaften.

Außerdem hat man das Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben. Wer weniger Auto fährt, produziert weniger CO2. Das fühlt sich doch gut an oder?

Ein weiterer Vorteil von Fahrgemeinschaften ist die Kommunikation. Egal, ob man sich über Alltägliches unterhält oder über die Arbeit austauscht: Langweilig wird der Weg zur Arbeit dann bestimmt nicht mehr!

Aber: Die Flexibilität leidet

Klar, muss man sich nach den anderen Mitfahrern richten, sich abstimmen und ist somit an die Fahrtzeiten gebunden. Wer diese Einschränkung aber in Kauf nimmt, fährt mit dem Fahrgemeinschaftsmodell im wahrsten Sinne des Wortes doch eigentlich recht gut.

Wusstet Ihr eigentlich…

In anderen Ländern wie den USA werden Fahrgemeinschaften sogar mit separaten Fahrspuren gefördert, die nur PKWs mit mindestens zwei (in einigen Staaten auch drei oder vier) Personen befahren dürfen. Diese Spuren sind meist nicht so hoch frequentiert, so dass ein besseres und schnelleres Vorankommen ermöglicht wird – eine feine Sache, wie ich finde.

Schade, dass es diese Spuren nicht in Deutschland gibt – das wäre doch ein weiterer Vorteil für Fahrgemeinschaften oder?! 

Fahrgemeinschaften ja oder nein?

Wie ist das bei euch? Seid ihr Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft?

Dann berichtet doch mal, welchen Nutzen ihr daraus zieht.

Ist es nur eine finanzielle Frage? Oder fahrt ihr gerne mit euren Kollegen zusammen, weil die Fahrt dann nicht so langweilig ist?

Ich bin gespannt auf eure Meinung und Erfahrungen…

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