Erste Hilfe bei Schockzuständen

Nach einem Unfall stehen Betroffenen oft unter Schock. Ursache kann eine Wunde oder ein großer Schreck sein, jeder reagiert anders. Allen gleich sind jedoch die Anzeichen: Blasse Haut und kalter Schweiß.

Die Gefahr eines Schocks wird jedoch oft unterschätzt. Hier muss sofort Erste Hilfe geleistet werden!

Auch wenn ein Schock vermeintlich harmlos daher kommt, kann er doch weitreichende Folgen haben. Im Schockzustand sackt das Blut nach unten und das Gehirn wird so nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt. Das ist lebensbedrohlich!

Auch wenn keine sichtbaren Verletzungen vorliegen, ist daher schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich!

Anleitung: Erste Hilfe bei Schockzuständen

Schock erkennen

Folgende Anzeichen deuten auf einen Schock hin:

  • blasse Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf der Stirn
  • Zittern, Schwitzen, Frieren
  • Unruhe, Angst, Verwirrung
  • im weiteren Verlauf: Teilnahmslosigkeit und Bewusstlosigkeit 

Sofortmaßnahmen

Wenn ihr auf Personen im Schockzustand trefft, dann helfen folgende Maßnahmen, um das Gehirn möglichst schnell wieder mit Blut und damit Sauerstoff zu versorgen:

  • Notruf absetzen
  • Betroffenen auf den Rücken legen
  • Beine 30 Grad erhöht lagern, damit das Blut zurückfließt
  • Person warm halten

Weitere Versorgung

Außerdem solltet ihr folgendes im Blick haben:

  • Bei Unruhezuständen: Person beruhigen und trösten
  • Stets Bewusstsein und Atmung kontrollieren
  • Ist der Betroffene bewusstlos und die Atmung normal: Stabile Seitenlage
  • Ist die Atmung unregelmäßig: Wiederbelebung

Wir haben für Euch eine Kurzanleitung für Erste Hilfe bei Schockzuständen zum Ausdrucken bereitgestellt – einfach ab ins Handschuhfach damit.

Auf unserer Kampagnenseite findet Ihr Beschreibungen, Videos und Downloads zu weiteren wichtigen Themen wie Stabile Seitenlage, Erste Hilfe beim Motorradfahrer und Unfallort absichern etc.

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