Vorstellung: 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell! Der Kombi! S205!

Wahnsinn! Das meine ich ernst! Wahnsinn! Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass Mercedes-Benz eine geschrumpfte S-Klasse als Kombi gebaut hat. Technisch gesehen auf dem Stand der Luxusklasse, mit einem optional erhältlichen Luftfahrwerk ähnlich bequem unterwegs und von der Optik?

Über fast jeden Zweifel erhaben. Das ist natürlich nur meine Meinung, andere lasse ich später auch noch gelten und zu Wort kommen.

Am 21.05. feierte Mercedes-Benz in Bremen die Weltpremiere der neuen C-Klasse als T-Modell. Fahren durften wir Sie natürlich noch nicht, aber da Mercedes-Benz und gerade auch die C-Klasse bei unserem „Sicherheitsspezial“ eine übergeordnete Rolle spielt, wollen wir sie heute einfach mal vorstellen und auf ein paar Details eingehen.

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Mitbewerber-Check: Da sehe ich den Audi A4 Avant, den VW Passat Variant und natürlich auch noch den BMW 3er Touring, dann – etwas günstiger – sehe ich den Mazda 6 als Kombi, den Skoda Octavia als Kombi und eventuell noch den Opel Insigna als Caravan, sorry als Sports Tourer. Heute muss ja immer alles sportlich sein.

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Unter der Motorhaube: Zunächst finden wir die gleiche Motoren-Palette wie bei der C-Klasse Limousine wieder. Benziner und Diesel-Aggregate, jeweils sogar einen mit Hybrid-Technologie.

Die Range? Zwischen 115 und 333 PS! Das dürfte zunächst reichen, für diejenigen, die mehr wollen: AMG wird noch eine Schüppe drauflegen, versprochen!

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Hinterm Lenkrad: Sitzt der Fahrer auf bequemen Sitzen und blickt auf das neue Interieur. Optional ist auch in dem T-Modell das Head-Up Display verfügbar. Für mich ja immer noch das Assistenzsystem Nr.1 – denn damit bleibt der Blick dort wo er hingehört, auf der Straße!

Das freistehende Display für das Infotainmentsystem ist nicht jedermanns Sache, ich mag es – es sieht luftig leicht aus und lockert den Innenraum auf.

Das Command-Online System ist für mich über jeden Zweifel erhaben und leicht zu bedienen. Da Mercedes keinen Touchscreen anbietet (anbieten möchte), gibt es nun ein Touchpad mit Schrifterkennung. Die Sprachsteuerung von Mercedes-Benz funktioniert aber auch tadellos.

Vorne gibt es also keine großen Unterschiede zwischen Limousine und T-Modell, es sei denn man blickt in die Rückspiegel, denn da erkennt man die veränderte Form.

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Im Fond: Dort sitzt es sich genauso bequem wie in der Limousine, denn der Radstand ist gleich und liegt bei 2,84 Metern. Die C-Klasse ist als T-Modell etwas über 4,70 lang und somit irgendwas zwischen 10 und 20 mm länger als die Limousine. Dieser Platz kommt nicht den Passagieren, sondern dem Kofferraum zu Gute.

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Der Gepäckraum: 490 Liter! Kein Klassenprimus, aber ein guter Wert. Bis zu 1,85 Meter lange Gegenstände können eingeladen werden, wenn man die Rücksitzbank umlegt und das funktioniert nun elektrisch über Taster im Kofferraum bzw. im Fondbereich.

Die Lehne ist dreigeteilt und kann im Verhältnis 40:20:40 umgelegt werden. So kann man entweder zu zweit, zu dritt, zu viert oder zu fünft mit der C-Klasse als T-Modell unterwegs sein. Die Zuladung liegt z.B. beim C250 T-Modell bei stattlichen 575 kg.

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Der Preis: Tja, der wurde noch nicht kommuniziert. Ich schätze ungern, aber meine Glaskugel sagt mir was von 37.500 Euro, die man wohl für eine gute Basis-Version auf den Tisch legen muss. Zum Glück gibt es Leasing und da so ein Kombi-Modell ja stets ein beliebtes Firmenfahrzeug ist, sollte sich der Preis auch daran orientieren.

Meine Meinung: Ein tolles Fahrzeug für Familie & Geschäft, was sich nun im Fahrtest noch beweisen muss:

Ist das optionale Luftfahrwerk besser als die Schraubfedern bzw. das adaptive Fahrwerk? Wie ist die Rundumsicht mit dem Kombi, muss man direkt die 360° Kamera bestellen? Wie funktioniert das Einparken? Benutzt man in der Realität wirklich die Funktion, dass man unter die Heckstoßstange tritt und die Heckklappe sich dann öffnet?

Fragen über Fragen, die wir demnächst im Drive-Check beantworten werden. Auf den ersten Blick: Ein toller Kombi!

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Andere Meinungen? Lassen wir hier gerne gelten, daher habe ich andere Blogger, die ebenfalls bei der Weltpremiere vor Ort waren, nach kurzen exklusiven Statements zum T-Modell der neuen Mercedes-Benz C-Klasse gefragt:

Axel Griesinger (bigblogg.com): „Mit dem S205 unterstreicht Mercedes-Benz seinen Führungsanspruch im Premium Segment. Während die Limousine bekanntermaßen ein gutes Auto ist, wird die C-Klasse als Kombi zum attraktivsten Raumgleiter der Mittelklasse.“

Jan Gleitsmann (auto-geil.de): „Das neue T-Modell der C-Klasse bringt nichts wirklich Neues – wenn man es mit der aktuellen Konkurrenz oder der neuen Limousine vergleicht. Aber eben von der Limousine erbt auch der Kombi diesen wundervollen Innenraum, der mich so begeistert. Auch über die Luftfederung AIRMATIC, die nun auch in diesem Segment bei Mercedes verfügbar ist, werden sich bestimmt eine Menge Vertreter und andere Firmenwagenfahrer freuen. Ich bin gespannt auf einen ersten Praxistest.“

Marc J. Christiansen (fuenfkommasechs.de): „Es gibt wohl keinen luxuriöseren und zugleich sportlichen Kombi in diesem Segment, der zudem über ein solches Laderaumvolumen verfügt. Mit dem neuen C-Klasse T-Modell dürfte dann wohl erstmals die halbe Million Einheiten geknackt werden, nachdem der Vorgänger es immerhin auf über 400.000 Stück gebracht hat. Ich bin gespannt!“

Philipp Deppe (mbpassion.de): „Mit dem neuen C-Klasse T-Modell setzt Mercedes ein echtes Zeichen im Segment der Mittelklasse-Kombis. Das Design wirkt sportlich – vor allem mit dem optionalen AMG-Paket – und frisch ohne dabei den typischen Charakter der Vorgänger zu verlieren. Punkten tut das T-Modell aber auch durch seine Variabilität und einen großen Laderaum, der sich sogar mit nur einem Knopfdruck zum umklappen der Rückbank im Verhältnis 40 : 20 : 40 noch mal deutlich erweitern lässt.“

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