Weinhöfefest in Burg Layen mit Oldtimertreffen des MSC Bingen

Und es war wieder so weit – das Weinhöfefest in Burg Layen, gerade ein paar Dörfer weiter… soll ich hin? Oder doch mit der Familie schön im Schwimmbad abhängen….?

Je näher der Tag des Weinhöfestes kam, desto heißer wurde es, Temperaturen über 30 C° – die salomonische Lösung: Erst hinradeln, ein Stündchen schauen, dann zurück und ab ins kühle Nass.

Zur Erläuterung: Weinhöfefest heißt nicht nur beim Trollbachlauf schnelle Kilometer zu Fuß zurückzulegen… (nächstes Jahr bin ich hoffentlich dabei 🙂 ) oder in alten Weingütern und unter großen Bäumen lecker Wein schlürfen, nein, es heißt auch, dass der MSC Bingen wieder zum Oldtimertreffen einlädt – und besonders da zog es mich hin. Also gesagt, getan!

Und ich habe nicht nur geschaut – nein, ich habe auch ein paar Fotos mitgebracht!

Hier einige der Wirtschaftswunder-Ikonen:

Borgward Isabella Limousine und CoupéBorgward Isabella Limousine und Coupé

und Opel Rekord Olympia und der VW T1:
Opel Rekord und VW T1

Reichlich Porsche 356, viele BMW s aus den 60ern, 70ern und 80ern…Porsches

Die USA vertreten zum Beispiel durch einen wunderschönen Sting Ray!Sting Ray

Italien: Siata Spring 850 Spider, eine schräge Version des Fiat 850 im Retro-Look, gebaut 1967 bis 1970:Siata Spring 850 Spider

und zwei Abarths, Sport und Rennwagen im Kleid des Fiat 600, einmal als schärfste Version, einmal als Straßenfeger – intensiver ist Fortbewegung selten…Abarth

Aus Italien kamen aber auch Motorräder, eine 250er 2Takt-Moto-Guzzi aus der De Tomaso-Ära und eine Moto-Morini mit dem zierlichen V-Motor, dazu eine in Deutschland sehr seltene Maserati, ja wirklich, ein Motorrad mit Dreizack – echte Hingucker!

Erstaunlich viele Briten, zu meiner Freude hier zum Beispiel ein MGB GT (Pininfarina-Karosserie mit großer Heckklappe!) neben einem Daimler 250-V8 mit einer schönen V8 Maschine:MGB GT neben einem Daimler 250-V8

Flotte Briten aus den späten 20ern / frühen 30ern z.B.: Lea-Francis und Riley:Lea-Francis und Riley

Mein Favorit mit vier Rädern war der TVR Vixen – das Prinzip funktioniert immer wieder: Nimm einen soliden Großserienmotor und stecke ihn in eine leichte Karosserie, das ergibt einen wendigen Sportwagen mit Sex-Appeal. In dieser britischen Variante bestand die Karosserie aus leichtem GFK, die Motoren hatten meist zwischen 55 und 66 Kw – und das reichte Ende der 60er, Anfang der 70er für eine fast allem anderen überlegene Dynamik und Fahrfreude.

Und optisch: eigenständig, wohlproportioniert, gelungen. Einfach anschauen und genießen!

P.S.:
Leider gab es in diesem Bericht hier nur eine kleine Auswahl, die BMW- und Zündapp-Boxer wären ebenso eine eigene Geschichte wert, wie Ford Mustang, BMW Touring, TR3, Aston Martin etc. Leider geht nicht alles – also am besten das nächste Mal selbst hinfahren!

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