Die schönsten Straßen der Welt: Ring of Kerry

Nachdem Sina schon so beeindruckend mit dem Highway 1 in den USA und dem Cabot Trail in Kanada vorgelegt hat, lasse ich euch heute an einem wunderschönen Moment meiner Irland-Reise teilhaben – dem Ring of Kerry.

Dieses Jahr ging es mit dem Auto quer durch Irland. Startpunkt der Rundreise war die Hauptstadt Dublin und dann eimal gegen den Uhrzeigersinn über die Grüne Insel:

Connemara, Galway, Ennis, Killarney, Cork, die Wicklow Mountains und wieder zurück nach Dublin.

Vom kleinen Städtchen Killarney aus haben wir uns zu einer ganz besonderen Route aufgemacht. Es ging einmal den Ring of Kerry entlang:

Südlich des Ring of Dingle und nördlich des Ring of Beara gelegen, schlängelt sich die Küstenstraße Ring of Kerry an Irlands südwestlicher Atlantikküste entlang.

Über insgesamt knapp 18o Kilometer verläuft die Panoramastraße – zum Teil direkt an der Küste entlang, zum Teil durch verwunschene, kleine Örtchen und zum Teil durch die typisch grüne, wellige, irische Landschaft.

Ring of Kerry: Aussicht auf den Atlantik

Abgesehen von der atemberaubenden Landschaft hat mir besonders diese Abwechslung sehr gefallen! Während der Tagestour hielt buchstäblich jede Ecke etwas Neues bereit.

Vor allem die südlichste Kehre wartete mit einer Überraschung auf – Sandstrand und türkisfarbenes Meer:

Ring of Kerry: Strand und türkisfarbenes Meer

Aber der Ring of Kerry ist nicht nur landschaftlich eine Augenweide, sondern hat auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten:

Restaurierte Steinforts, wie Staigue Fort, jahrhundertealte Ogham-Steine und beeindruckende Herrenhäuser wie Muckross House im Killarey Nationalpark und vieles mehr.

Ring of Kerry: Muckross House im Killarney Nationalpark

Wie viele Straßen in Irland, ist der Ring of Kerry ziemlich schmal. Bei einem hohen Touristenaufkommen kann das schon einmal eng werden. Daher dürfen Touristenbusse nur in eine Richtung (entgegen des Uhrzeigersinns) die Panoramastraße befahren. Laut Reiseführer kommt es auch immer mal wieder zu Stockungen und tatsächlichem Stau.

Das ging glücklicherweise an uns vorbei. Wir konnten also mit dem Mietwagen unser eigenes Tempo fahren und überall wo wir wollten, anhalten, innehalten, genießen und natürlich auch das ein oder andere Foto zur Erinnerung machen.

Denn sind wir ehrlich: Solche Landschaften sind doch wunderschön, oder?!

Ring of Kerry: Waterville

PS: Abgesehen von meiner dringenden Empfehlung, nach Irland und vor allem dem Ring of Kerry entlang zu fahren, rate ich euch, im Mai zu reisen. Zum einen war das Wetter ganz untypisch – es hat kaum geregnet! – und zum anderen stehen im Mai viele Blumen in voller Blüte.

Vor allem die unzähligen, mehrere Meter hohen und prächtigen Rhododendrenbüsche im Park von Muckross House bleiben unvergesslich.

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