Die „Spannung“ steigt…

Bei R+V24 wollen wir nicht nur im Versicherungsbereich neue Themen und Wege aufgreifen und ausprobieren, uns interessiert Mobilität allgemein. Der Blick in den Blog zeigt, wie das Mobilitätsthema vom Oldtimer bis zu den neuesten car-gadgets bei uns gelebt wird.

Meinen Blick im Blog möchte ich verstärkt in die Zukunft richten. Allgemein bekannt ist, wie Autoverkehr fossile Ressourcen verbraucht, wie Lärm auf die Umgebung wirkt und so weiter… Und immer mehr ersparen sich das eigene Auto, bilden Fahrgemeinschaften und so weiter.

Die Faszination des bollernden amerikanischen V8, des bellenden Porsche-Boxers und der rumpelnden Harley-V-Twins bleibt jedoch, ebenso wie die Freude an Morgan Threewheeler oder Citroen 11CV: Wenn Ihr die Oldtimer-Beiträge lest, könnt Ihr das spüren.

Aber das muss ja nicht alles sein!

Ich will ein E-Auto. Bald.

Früher gab es keine E-Autos, jedenfalls nicht für meinen Bedarf. Der sieht ganz kurz zusammengefasst so aus:

  • 5 Sitzplätze (Familie)
  • ausreichend Platz für 4 Erwachsene  (die Kollegen)
  • 140 km sichere Reichweite (Pendler mit Sicherheitsreserve)

Also rumorte es es in mir, wie man das wohl ökologisch sinnvoller hinbekommen kann. Und dann kam 2011 der Anruf meines Freundes Harald: „Du, ich habe den Ampera für ein paar Tage, willst Du mal?“ Ich wollte.

E-Auto Opel Ampera

Ich will immer noch, der Ampera passt aber leider nicht, ein Sitzplatz zu wenig, schaaade!

Dann kamen R+V24-Probefahrten im E-Smart, im Twizy… Das deckt für viele die meisten Bedürfnisse ab, das meiste ging leider noch weiter am Lastenheft vorbei.

Aber die Faszination blieb, diese temperamentvolle, clevere Art der Fortbewegung kann süchtig machen. Vorsicht, Verstand einschalten! Ohren und Augen offenhalten und keine falsche Hektik…

E-Auto Twizy

Und dann sah ich im Winter 2012/2013 ein Angebot von Nissan: Eine begrenzte Anzahl Interessierter konnte den Leaf probeweise für einen Monat als Testfahrer bekommen, leider war ich nicht dabei.

Im Frühjahr 2013 gab es den Leaf dann für kleines Geld zu leasen. Mit Unterstützung meiner Söhne (als Sachverständige für Fortbewegung, zusammen damals immerhin 11 Jahre alt) bin ich länger Probe gefahren. Ein gutes Fahrgefühl, alle waren glücklich, auch der regelmäßig erscheinenden Hauszeitung war es einen Artikel wert.

Und ich war beruflich zu eingespannt und damit zu langsam in der Entscheidungsfindung – Mist, da war das Angebot abgelaufen.

E-Auto Nissan Leaf (Nissan-Prospekt Juli 2012)

Erster Schritt: Photovoltaik-Anlage aufs Dach

Also langsam weitermachen: Erst mal Photovoltaik auf einen Schuppen, dann kann ich das künftige Auto vielleicht auch als Speicher nutzen.

Nachdem mehrere freundliche Menschen aus der Stromhandwerkerbranche da waren,  um mir beeindruckend große und teure Photovoltaikanlagen und Speicherlösungen für den Keller zu verkaufen, wandte ich mich an Arno aus dem Nachbardorf. Arno hat das schnell und sauber hinbekommen, meine Photovoltaikanlage schmückt Schuppen und Vordach, Strom kommt jetzt nicht mehr nur von meinen Schönauer Stromrebellen, sondern auch von oben – jetzt kann es in dem Thema weitergehen.

Photovoltaikanlage auf dem Vordach

Und es geht weiter: In den nächsten Wochen werde ich vom Renault ZOE berichten, wir wollen ihn im Alltag testen, und ich bin gespannt, wie er sich schlägt.

Doch STOP: In Frankreich sind Autos weiblich und „Zoe“ ist so ein schöner Name, ich werde künftig von „ihr“ schreiben!

Tatsächlich Benzin im Blut? Größere Spuren sind natürlich noch da und leicht nachweisbar; aber es scheint sich gerade zu verflüchtigen, ich spüre dafür die „Spannung“ steigen. Mal schauen, wie es ausgeht…

Wechselrichter und Oldtimermotorrad

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