Gebrauchtwagen der Woche: Der Ford Kuga!

Wir sind einige Tage den aktuellen Ford Kuga gefahren, wie gewohnt möchten wir dieses Fahrzeug hier auch vorstellen und etwas bewerten.

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Unter der Haube des Ford Kuga findet man einen 1.5 Liter Turbobenziner mit einer Leistung von 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm, der bei 1600 bis 4000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Der frontgetriebene Kölner beschleunigt innerhalb von 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei 195 km/h ist der Vortrieb zu Ende, aber da man ab 150 km/h das Radio lauter drehen muss, um die Fahrgeräusche zu übertönen, wird man sicher nicht oft mit Höchstgeschwindigkeit fahren.

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So durstig ist der Kuga aber nicht: Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,6 Litern Super Benzin auf 100 km, davon passen 60 Liter in den Tank. Der 1,5-Liter-EcoBoost-Benzinmotor emittiert 11 g/km weniger CO2 als der bisherige 1,6-Liter-EcoBoost-Motor, den er künftig ersetzen wird, nämlich nur noch 143 g/km.

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Das 6-Gang-Getriebe unseres Testwagens schaltet ganz ordentlich, bei anderen Motorisierungen sind noch eine 6-Gang-Automatik und die Ford PowerShift Automatik erhältlich. Das verbaute Serien-Fahrwerk ist sehr komfortabel.

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Der aktuelle Ford Kuga ist 4,52 m lang, 1,70 m hoch und mit Außenspiegeln 2,08 Meter breit!  Damit ist er etwas länger als das Vor-Faceliftmodell. Der Radstand beträgt 2,69 m und der Wendekreis liegt bei 11,6 m. Das Leergewicht beträgt 1579 kg, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 2100 kg.
Über die optionale sensorgesteuerte Heckklappe lässt sich der Einkauf, ohne vorher Tüten abstellen, im Kofferraum verstauen. Einfach den Fuß unter die Stoßstange halten und die Heckklappe öffnet sich automatisch, sofern man den passenden Schlüssel in der Tasche hat.

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In den Kofferraum vom neuen Ford Kuga passen maximal 1653 Liter, das ermöglicht das fehlende Notrad, sonst wären es nämlich 50 Liter weniger. Ein angenehmes Feature ist, dass die hinteren Rückenlehnen nicht nur klappbar, sondern auch verstellbar sind. Auf den Rücksitzen soll Platz für 3 Personen sein, aber ich sehe da nur 2 Personen. Außerdem sind die Abstände zwischen den Gurtpeitschen so gering, dass ein montierter Kindersitz über den Gurtpeitschen steht und sich das Kind nicht vernünftig anschnallen kann.

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Maximal dürfen 520 kg zugeladen werden, davon 75 kg auf das Dach. Die maximale Anhängelast beträgt bei dieser Motorisierung 2 Tonnen.

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In allen Varianten des Ford Kuga gibt es serienmäßig alle wichtigen Airbags, ABS und ESP und falls es doch mal zu einem Unfall kommen sollte, werdet ihr durch ein umfangreiches Sicherheitspaket mit diversen Assistenzsystemen geschützt. Zu diesen Assistenten gehören zum Beispiel der Toter-Winkel-Assistent, der Spurhalte-Assistent, der Fernlicht-Assistent, der Müdigkeitswarner, die Verkehrszeichenerkennung und das Active City Stop-System, welches Auffahrunfälle verhindern soll.

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In der Aufpreisliste stehen unter anderem noch ein Panoramadach, eine Sitzheizung, Xenon-Scheinwerfer und ein Einpark-Assistent. In der von uns getesteten Titanium-Version ist das sprachgesteuerte Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync mit AppLink serienmäßig verbaut. Es ermöglicht das Telefonieren, Simsen und Musik auswählen per Sprachsteuerung und ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Das Navi-Display ist mir mit seinen 12,7 cm Diagonale zu klein, auch wenn die Zielführung zusätzlich über das Display des Bordcomputers angezeigt wird. Im Innenraum herrscht eine Tastenflut von knapp 100 Tasten, Wippen und Schaltern, die es einem schwer macht, den Überblick zu behalten.

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Die Preisfrage? Los geht es beim 150 PS starken 1.5 EcoBoost 2×4 ab 27.350 Euro, aber je nachdem mit welchen Specials man den Kuga noch zusätzlich ausstattet, liegt man am Ende weit über 30.000 Euro.

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Fazit: Die technische Basis vom C-Max und Focus merkt man dem Ford Kuga an, er ist gut verarbeitet und wird seit 2008 gebaut. Vor knapp 2 Jahren bekam er das hier gezeigte Facelift. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es den Ford Kuga bereits ab 10.000 Euro aufwärts, wer sich für einen Gebrauchtwagen entscheidet, der sollte sich zusätzlich zum normalen Gebrauchtwagen-Check die Antriebswellen ansehen, ansonsten haben 2-5 Jahre alte Modelle in der Regel eine weiße Weste.

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