Aston Martin und James Bond

Meine Name ist Bond, James Bond. Okay, ich bin nicht James Bond, stehe nicht in Diensten Ihrer Majestät und habe auch keinen Aston Martin als Dienstwagen. Hätte ich aber gerne!

Wenn es euch genau so geht, habe ich einen Tipp: In der Classicgarage in Bad Homburg werden zur Zeit Traumwagen von Aston Martin ausgestellt. Ich hatte diese Ausstellung im Artikel mit den Terminen für November und Dezember angekündigt und jetzt folgt der Bericht. Das Fazit vorab: Ein Besuch lohnt sich! Nicht nur für Fans britscher Geheimagenten.

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Ausstellung der älteren Modelle

Ausgangspunkt ist der wohl erste noch existierende Aston Martin.

Die Geschichte von Aston Martin beginnt 1913 als Händler für Fahrzeuge der Marke Singer. Gründer sind Lionel Martin und Robert Bamford. Die Begeisterung für den Motorsport führte zur Entwicklung eines eigenen Wagens, der ab 1915 gebaut und unter dem Namen Aston Martin verkauft wurde. Der erste Teil des Markennamens ist dem Aston-Hill-Climb Bergrennen in Aston entliehen. Martin hatte dort 1914 mit einem modifizierten Singer teilgenommen und gewonnen.

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Bamford & Martin von 1923

Knapp 10 Jahre später ging das Unternehmen in Konkurs. Neuer Eigentümer wurde das Ingenieurbüro Renwick und Bertelli. Ab 1927 erschienen Aston Martins mit den Bezeichnungen „International“, „Le Mans“, „Mark II“ und „Ulster“. Bei allen wichtigen Rennen waren sie am Start und oft unter den Gewinnern.

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Aston Martin International

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Aston Martin Le Mans

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MK II

Nach dem zweiten Weltkrieg erwarb David Brown die Aston Martin Motors Ltd. von Gordon Sutherland. Er verewigte sich in der Typenbezeichnung DB und so folgte auf den 2-Litre der DB2. Dieser wurde zu DB 2-4 und DB 2-4 Mark III weiterentwickelt.

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DB2

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DB2-4

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DB Mark III

Anfang der 60er Jahre folgte der DB5. Damit wären wir auch bei James Bond, denn 007 fuhr in Goldfinger und Thunderball rein dienstlich einen DB5. In Skyfall hatte der DB5 wohl seinen letzten Auftritt, denn er wurde effektreich zerstört.

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Aston Martin für 007

Bei Sonderausttattung denkt man ja heute eher an Navi, Sitzheizung und Metallic-Lackierung und weniger an Schleudersitz für den Beifahrer und Maschinengewehre in den Scheinwerfern. Aber der DB5 von 007 hatte ja auch noch einen ausfahrbaren Kugelfang hinter der Heckscheibe, Ölsprüheinrichtung, Nebelwerfer  und Wechselkennzeichen. Also alles, was ein Geheimagent im Alltag so braucht.

In Teil 2 berichte ich über die modernen Aston Martins – Fortsetzung folgt…

 

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