Aston Martin und James Bond – Teil 2

Im ersten Teil hatte ich über die Entstehung der Marke Aston Martin und die frühen Modelle bis zu James erstem Dienstwagen, einem DB5, geschrieben. Diesmal geht es um seine jüngeren Brüder, die nach dem Verkauf der Firma durch David Brown entstanden.

Einer davon glänzt durch Ecken und Kanten. Ich mag den Lagonda, auch wenn er polarisiert. Die extreme Keilform ist mutig und für seine Zeit, Ende der 70er, wirklich modern. Das gilt auch für die digitalen Instrumente im Innenraum, die heute völlig normal sind. Zwar wird der Aston Martin Lagonda von bösen Zungen auch mal als Stehzeug bezeichnet, aber einem Oldtimer verzeiht man ja so manches. Und ein V8 mit über fünf Litern Hubraum muss nicht unbedingt im Alltag bewegt werden.

Sein Name übrigens erinnert an die Firma Lagonda, die Ende der 40er in Aston Martin aufgegangen war.

Aston Martin Lagonda

Lagonda

Im Vergleich dazu wirken DB6 und DBS schon ein wenig altbacken.

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Dienstwagen

Den V8 gab es als Coupe, Cabrio (Volante) und der noch sportlicheren Variante Vantage.

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V8

Aston Martin steht leider nicht nur für tolles Design und sportliche Autos, sondern auch für Pleiten, Pech und häufige Eigentümerwechsel. So kam Aston Martin Ende der 80er zu Ford. In dieser Zeit entstand neben der Überarbeitung des V8 der DB7. Die Initialen von David Brown kehrten in die Typenbezeichnung zurück und es gab wieder einen Sechszylinder im Angebot. Später wurde der DB7 dann mit einem 6-Liter V12 angeboten.

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DB7

Auch die Ära Ford fand ein Ende. 2007 trennte sich Ford von der Mehrheit seiner Anteile und andere Investoren kamen hinzu. Seitdem entstanden der Rapide, Vanqish, V12 Vantage, One-77 und diiverse Rennwagen. Leider sind diese Wagen in der Ausstellung zur Zeit nicht zu sehen, aber es sollen noch einige Fahrzeuge ausgewechselt werden. Ein Besuch macht in jedem Fall Sinn.

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DB 9

Infos zu den Öffnungszeiten findet ihr hier: Centralgarage Bad-Homburg

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