Mit der Standheizung gegen Eis und Kälte

Wie eine Standheizung im Auto mein allfrühliches Wohlbefinden steigern kann…

Der Wecker klingelt mich jeden Morgen gegen 6:00 Uhr aus dem Schlaf. Je kälter es nachts wird, umso unwiderstehlicher wird das Gefühl, um diese Uhrzeit doch noch weitere 10 Minuten unter der warmen Bettdecke zu verweilen. Wenn es doch wenigstens im Auto so schön kuschlig warm wäre…

Die 30 Meter hin zum Carport kann man ja noch dick eingehüllt irgendwie überleben, aber dann…

Glücklich sind die, die da im Besitz einer Garage sind. Zugegeben, auch in einer Garage kann es nachts ziemlich kalt werden. Jedoch kann der Garagenbesitzer durchaus etwas dagegen unternehmen und die Garage mit einer Heizung versehen. Auch ohne Heizung ist es in einer Garage, die direkt an der Hauswand anschliesst, wesentlich wohliger. Der große Vorteil einer Garage ist aber natürlich, dass das Fahrzeug seinen Besitzer nicht zugefroren und schneebedeckt erwartet.

Ich bin nicht in der glücklichen Lage, eine Garage mein Eigen nennen zu dürfen. Daher mache ich mir jedes Jahr um die gleiche Zeit Gedanken rund um das Thema Standheizung.

Aber wie funktioniert denn nun eigentlich eine Standheizung und was muss man beachten?

Grundsätzlich kann man in jedes Fahrzeug eine Standheizung einbauen, ob werkseitig als Zusatzoption beim Neuwagenkauf oder als Nachrüstbauteil. Die Technik ist mittlerweile ausgereift und so kompakt, dass auch Kleinstwagen mit diesem Komfort ausgesattet werden können.

Über die grundsätzliche Wirkungsweise von Standheizungen kann man sich auf Wikipedia informieren.

Dort erfahre ich, dass ich mich also zwischen einer elektrischen und einer kraftstoffbetriebenen Standheizung entscheiden kann. Und natürlich spielt auch der Geldbeutel bei der Entscheidung eine Rolle.

Eine kraftstoffbetriebene Standheizung und deren Einbau ist eher teurer. Wer nur lediglich seine Frontscheibe eisfrei haben möchte, kann eine Art elektrisch betriebenes Heizkissen auf die Armatur legen und wäre damit am unteren Ende der Preisskala unterwegs. An dieser Stelle möchte ich auf einen Artikel meiner lieben Kollegin Anka verweisen, Thema: Autoscheiben eisfrei, so einfach gehts!

Ich werde es mal mit einer elektrischen Gebläse-Standheizung probieren. Ich glaube, dass es mir schon genügen würde, wenn der Fahrzeuginnenraum angenehm warm und die Scheiben vom Eis befreit wären.

Ob nun durch andere Standheizungssysteme noch der Motor vorgewärmt werden könnte, ist nicht mein Problem. Soll sich doch der Motor um seine Befindlichkeit selber kümmern. …und ein weiterer Vorteil ist, dass ich das Gerät auch in mein nächstes Fahrzeug mitnehmen kann.

Ich habe glücklicherweise an meinem Carport eine Steckdose, so dass ich nicht einmal meine Autobatterie belasten müsste.

Denn: Achtung! Der Arbeitsweg sollte imer so lang sein, dass sich die Autobatterie bei einer solchen Lösung wieder aufladen kann. Sonst steht ihr nach ein paar Nächten ohne Batteriestrom morgends früh in der Kälte und habt noch mehr Frust als sonst.

Zugegeben, das An- und Abstöpseln des Stromkabels ist auch irgendwie doof… aber immerhin noch besser als im Auto zu frieren.

Selbstverständlich muss mein Gerät mit einer Zeitschaltung ausgestattet sein. Es gäbe aber auch die Möglichkeit, die Zeitschaltung über die externe Steckdose auszulösen. Es macht ja nun wohl wenig Sinn, so gegen 05:00 mal kurz raus zu huschen und den Stecker in die Steckdose zu stecken… oder?

Es gibt auch Systeme mit Fernbedienung… na ja… und natürlich gibt es Gadgets mit Handy-Apps, über die ich meine Standheizung im Auto über mein Smartphone steuern kann – Das schaue ich mir bei Gelegenheit mal genauer an.

Ein kleiner Hinweis bzgl. Entfeuchtung eines Fahrzeugs über die Wintermonate sei an dieser Stelle noch zusätzlich gestattet. Im Handel kann man sehr effektive Aktivkohle-Pads zu einem Spottpreis erwerben. Das nur als Zusatzinfo für Leute, die auch eine Vereisung des Fahrzeuginnenraums befürchten.

Leider fallen die Bewertungen der in Frage kommenden elektrischen Standheizungen auf den relevanten Shopping-Websites ziemlich unterschiedlich aus, so dass ich einfach mal mein Glück versuchen werde.

Wahrscheinlich muss ich so zwischen 70,- EUR und 150,- EUR investieren. Ich muss nur noch einen geeigneten Standort für die Befestigung meiner neuen Standheizung aussuchen. Ich will nicht mein Auto von innen heraus verkohlen, sondern lediglich aufwärmen. Es soll ja Leute geben, die ein ganz normales Heissluftgebläse mit 2.000W in ihr Auto stellen und sich dann über ihre abgefackelte Bude wundern!

Ich berichte über meine Erfahrungen in einem weiteren Artikel an gleicher Stelle.

 

Fotoquelle:
Design Pics/Design Pics/Thinkstock

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