Genf 2015 Highlights #01: Was zeigen Audi, BMW, Mercedes, Opel, Porsche oder VW?

Genf 2015 – der Automobil-Salon und wir haben hier schon mal die Fahrzeuge, die von den deutschen Herstellern Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen vorgestellt wurden. Keine Angst, auch die anderen Fahrzeuge werden hier im Drive-Blog nicht zu kurz kommen.

Audi

Bei Audi gab es ein Leck, denn kurz vor dem Presse-Event gab es bereits die Veröffentlichung der ersten Audi R8 Fotos. In Genf wurde aber nicht nur der neue Audi R8 präsentiert, nein er brachte auch seinen elektrischen Bruder, den Audi R8 e-tron und den sportlichen Audi R8 LMS mit.

Der 5.2 FSI steht in zwei Versionen zur Wahl – mit 397 kW (540 PS) und 449 kW (610 PS). Das Topmodell beschleunigt in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter bis 330 km/h Spitze. Der e-tron beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 210 beziehungsweise 250 km/h und das mit einer Reichweite von bis zu 450 km.

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Audi präsentiert in Genf allerdings auch eine Studie: Das Showcar Audi prologue Avant nutzt den Plug-in-Hybridantrieb des Audi Q7 e-tron quattro (der ebenfalls in Genf steht), nur in einer höheren Ausbaustufe. Der 3.0 TDI-Motor und die E-Maschine haben zusammen 335 kW (455 PS) Systemleistung und 750 Nm Systemdrehmoment.

5,1 Sekunden braucht der Audi prologue Avant für den Standardspurt von 0 auf 100 km/h, bei 250 km/h ist er elektronisch abgeregelt. Die Kraftübertragung erfolgt über die Achtstufen-tiptronic, diese leitet die Kräfte des Motors auf den permanenten Allradantrieb quattro.

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Fotos: © Audi 2015

Nach der NEFZ-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge verbraucht der Audi prologue Avant durchschnittlich 1,6 Liter Diesel auf 100 km und der CO2-Ausstoß beträgt 43 g/km. Mit der im Heck verbauten Lithium-Ionen-Batterie, die 14,1 kWh Energie speichert, soll man im rein elektrischen Betrieb 54 Kilometer fahren können.

Das Showcar ist mit der Luftfederung „adaptive air suspension sport“ und Dynamik-Allradlenkung ausgestattet. Die kombiniert eine variabel übersetzte Dynamiklenkung an der Vorderachse mit einer zusätzlichen Lenkung für die Hinterräder. Das soll die Agilität des Autos nochmals deutlich erhöhen und den Wendekreis verkleinern.

Der Avant rollt auf 22 Zoll großen Rädern, die sich in den weit herausgezogenen Radhäusern drehen. Er hat eine lang gezogene Sihouette, die vordere Schulter führt die Kante der Motorhaube fort und lässt diese dadurch noch länger wirken. Die grifflosen Türen lassen sich über Sensorflächen in den Fensterschachtleisten öffnen. Die flachen D-Säulen laufen in die hintere Schulter, die als Kante des großen Kofferraumdeckels um das ganze Heck läuft.

Hier befinden sich die LED-Heckleuchten in 3D-Glas, die sich über die gesamte Breite des Autos erstrecken. Vorne leuchten Matrix Laser-Scheiwerfer. Auf beiden Seiten der sportlichen Heckschürze sind flache, horizontal geteilte Öffnungen integriert, bei denen durch die obere Öffnung das Abgas des TDI-Motors austritt.

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Weil ich es gerade schon erwähnt hatte, hier ist der Audi Q7 e-tron quattro, der später auf den Markt kommt. Dieses Fahrzeug ist der erste Plug-in-Hybrid mit Dieselmotor von Audi. Er hat eine Systemleistung von 275 kW (373 PS) und ein Systemdrehmoment von 700 Nm und ist zugleich der erste Diesel-Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb weltweit im Premium SUV-Segment.

Er soll innerhalb von 6,0 Sekunden bei 100 km/h sein, sein Vortrieb endet bei 225 km/h. Der Verbrauch beträgt laut NEFZ nur 1,7 Liter pro 100 Kilometer und die Emissionen weniger als 50 g CO2 pro Kilometer. Eine Vollladung der Batterie reicht laut Audi für eine Strecke von 56 Kilometern aus.

BMW

Bei BMW zeigte man den BMW 2er Active-Tourer in der Version mit 7 Sitzplätzen, in dem Fall wird aus dem Active-Tourer dann der Grand-Tourer. BMW möchte mit dem BMW 2er Gran Tourer die nächste Nische erobern, bzw. in das nächste Segment vorstoßen und geht selbstbewusst an den Start.

BMW bezeichnet den Gran Tourer als weltweit erstes Fahrzeug der Premium-Kompaktklasse, welches auf Wunsch in drei Sitzreihen bis zu sieben Personen Platz bietet.

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Atemberaubender als das Facelift vom 1er BMW ist definitiv das BMW M4 MotoGP Safety Car. Hier wurde das Hochleistungscoupé der BMW M GmbH als Technologie- und Innovationsträger mit einer innovativen Wassereinspritzung eingesetzt, die dem Motor ein spürbares Leistungsplus verschafft.

Wassereinspritzung? Ein Thema welches es bereits in den 70er Jahren gab. Ich versuche es mal mit kurzen Worten: Wenn der Kolben von unten nach oben saust, sprich das Benzin-Luft Gemisch verdichtet, wird es heiß, das kann man z.B. auch mal mit einer Luftpumpe ausprobieren, verdichtet man dort die Luft wird der Kolben früher oder später auch warm.

Gerade bei Fahrzeugen mit Turbolader entstehen hohe Temperaturen und die gilt es runterzukühlen. Dafür gibt es Ladeluftkühler, Ölkühler, veränderte Kühlkreisläufe und in der Tuning-Branche ist die Wassereinspritzung durchaus kein neuen Thema. Wasser wird mit eingespritzt und kühlt somit den Zylinder erneut etwas runter.

Was bewirkt das? Mehr Leistung. Gleichzeitig sehen wir hier ein sportliches M-Modell der Zukunft, clever gemacht BMW!

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Mercedes-Benz / Mercedes-AMG / Mercedes-Maybach

Bei Mercedes-Benz und Mercedes-AMG gab es viel zu sehen, so z.B. der Mercedes-AMG GT3: Der neue Mercedes-AMG GT3 feiert seine Premiere gerade auf dem Automobilsalon in Genf.

Mit ihm möchte die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz ihr Motorsport-Engagement weiter ausbauen, er soll in Zukunft in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt antreten.

Der neue Mercedes-AMG GT3 basiert auf dem Serien-GT, der in Kürze bei den Händlern stehen wird. Dieser soll mit niedrigem Schwerpunkt, perfekter Gewichtsverteilung und breiter Spurweite ideale Voraussetzungen für den Mercedes-AMG GT3 bieten und ein präzises Einlenkverhalten, hohe Querbeschleunigungen, erstklassige Agilität, hohe Traktion und geringe Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln garantieren.

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Die Fahrzeugstruktur des GT3 besteht, wie auch beim GT, aus einem sehr leichten und extrem steifen Aluminium-Spaceframe, der bestmögliche Sicherheit für den Fahrer bieten soll. Zusätzlichen Schutz für den Piloten sollen eine Carbon-Sitzschale und ein integrierter Überrollkäfig aus hochfestem Stahl bieten.

Viele Teile der Karosserie sind aus besonders leichtem und gleichzeitig hochfestem Carbon gefertigt, um das Fahrzeuggewicht weiter zu senken. Hierzu zählen die Motorhaube, die Türen, die vorderen Kotflügel, die Front- und Heckschürze, die Seitenwand, die Seitenschweller, der Diffusor, der Heckdeckel und der Heckflügel.

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Die anwenderfreundliche Technik, die hohe Zuverlässigkeit, die langen Wartungsintervalle und die niedrigen Laufkosten gaben insgesamt den Ausschlag für den Einsatz des aus dem SLS AMG GT3 bewährten und nochmal optimierten AMG 6,3-Liter-V8-Aggregat.

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Das sequenzielle Sechsgang-Renngetriebe ist nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse montiert und soll so eine optimale Gewichtsverteilung ermöglichen. Dieses und die fast komplett aus Aluminium bestehenden Doppelquerlenkerachsen sind weitere Gemeinsamkeiten mit dem Mercedes-AMG GT, was wieder die Verwandschaft von Serien- und Rennsporttechnologie bei AMG beweist.

Die muskulösen Formen werden vom Mattlack „designo selenitgrau magno“ wie von einer zweiten Haut umspannt. Der GT3 wirkt angriffslustig mit seiner verbreiterten Karosserie, den großen Lufteinlässen, dem Diffusor und dem riesigen Heckflügel. Dieser soll außerdem dem maximalen Abtrieb und der aerodynamischen Performance dienen.

Der Mercedes-AMG GT3 soll nach einer intensiven Testphase dann Ende 2015 an die ersten Kundenteams ausgeliefert werden. Weitere Highlights? Wie wäre es mit dem Mercedes-Maybach als Pulman Version?

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Zu lang? Dann gehen wir doch lieber in die Höhe? Hier ist die großartige G-Klasse:

Unter der Haube des G 500 4×4² steckt ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor, bei dem die beiden Lader im Zylinder-V, dem sogenannten „heißen Innen-V“, angeordnet sind. Die Gemischaufbereitung übernimmt die ausschließlich bei Mercedes-Benz eingesetzte Piezo-Benzin-Direkteinspritzung. Das hocheffiziente und saubere Biturbo-Aggregat soll bei einem Serieneinsatz die Euro-6-Abgasnorm erfüllen.

Der G 500 4×4² ist circa 2,25 m hoch und circa 2,10 m breit. Zum Exterieur gehören zum Beispiel eine Karbon-Blende mit integrierten LED-Lichtleisten über der Windschutzscheibe, teillackierte Karbon-Kotflügelverbreiterungen und der AMG Frontstoßfänger.

Der G-typische Sound wird von doppelten Sidepipes beidseitig vor den Hinterrädern moduliert. Dadurch dass die üblichen Endschalldämpfer entfallen, ergibt sich eine bessere Geländegängigkeit, weil sie im Heckbereich den hinteren Böschungswinkel nicht einschränken.

Sollte es doch einmal zu einer Bodenberührung des Chassis kommen, hat man einen zweiteiligen Unterschutz in Edelstahl integriert. So sind die wichtigsten Aggregate im Front- und Heckbereich vor Einschlägen und heftigeren Stößen geschützt. Ob und wann der Mercedes-Benz G 500 4×4² in Serie geht, hängt von der Resonanz ab.

Opelhighlights-genf-automobil-salon-2015-264

Opel zeigt den neuen Opel Corsa E OPC: Unter der Haube findet man einen 207 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner. Er bietet im Drehzahlbereich zwischen 1.900 und 5.800 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 245 Nm – dank Overboost liegen bei Bedarf sogar 280 Nm an.

Für die Kraftübertragung an die Vorderräder kommt ein Sechsgang-Getriebe mit kurzen Schaltwegen zum Einsatz. So sprintet der neue Corsa OPC in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Maximal sind bis zu 230 km/h möglich. Im Schnitt sollen 7,5 Liter auf 100 Kilometer dem Power-Corsa genügen, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 174 Gramm pro Kilometer.

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Mit nur 3,68 m Länge und 1,48 m Höhe soll der neue Opel Karl die ideale Kombination aus bestem Raumangebot und kompakten Außenmaßen bieten. Ein hohes Maß an Komfort ermöglicht das Zusammenspiel aus dem 2,39 m langen Radstand und den Spurweiten von 1,41 m vorne und 1,42 m hinten.

Mit 939 kg ist der fünftürige und fünfsitzige Opel Karl, der seinen Namen übrigens vom Sohn des Gründers und nicht von Karl-Thomas Neumann (Opel Chef) hat, ein Leichtgewicht. Dabei bietet er reichlich Platz: Die 1/3 zu 2/3 umklappbare Rücksitzlehne (optional bei Ausstattung Edition, Serie bei Ausstattung Exklusiv) sorgt bei Beladung bis unters Dach für maximal 940 Liter Kofferraumvolumen.

Die Preise starten bei 9.500 Euro und damit baut Opel meiner Meinung nach endlich mal wieder einen richtigen Volkswagen. Der neue Opel Karl kann auch optional mit dem neuen Opel OnStar System ausgestattet werden. Was das System kann? Das habe ich mir hier mal ausführlich vorstellen lassen:

Porsche

Kommen wir zu Porsche, denn die haben den GT3 aufgeladen. Nein, keine Angst, aus dem Kult-Elfer wird kein Elektro-Mobil. Der stärkste Saugmotor-Elfer bekommt den Flügel!

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Das ist der Porsche GT3 RS: Hervorgezogene Frontspoilerlippe, Luftauslässe vorne, zwei mittige Endrohre und der große Heckspoiler. Der 4.0 Liter große Sechszylinder-Boxer Motor verfügt über 500 PS und beschleunigt das Flügeltier innerhalb von 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

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Ebenfalls sportlich, der Porsche Cayman GT4. Angetrieben wird er über den bekannten 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 385 PS (283 kW), quasi eine Leihgabe vom aktuellen Porsche 911 Carrera S. Angeflanscht ist dieser an einem manuellen 6-Gang Schaltgetriebe.

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Innerhalb von 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und der Vortrieb endet erst bei 295 km/h. Während der Preis vom Porsche Cayman GT4 bei 85.776 Euro startet, muss man für den Porsche 911 GT3 RS knapp 100.000 mehr bezahlen.

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Volkswagen

Bei Volkswagen steht eine Studie, die hat es auch durchaus in sich: Das Sport Coupé Concept GTE soll die neue Designsprache zeigen, ist 4,86 lang, hat einen Radstand von 2,84, verfügt ebenfalls über das digitale Hauptinstrument, hat mit dem TSI und zwei Elektromotoren eine Systemleistung von 380 PS und fährt 50 km rein elektrisch.

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Der Sprint von 0 auf 100 könnte dieser Studie innerhalb von 5 Sekunden gelingen… doch kaufen kann man das Fahrzeug derzeitig noch nicht.

Kaufen kann man allerdings den neuen VW Sharan und den neuen VW Touran:

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Der komplett neu konzipierte Kompaktvan kommt mit sechs neuen und sparsamen Motoren auf den Markt. Der Verbrauch der drei TSI-Benziner mit 110, 150 und 180 PS und der drei TDIs mit 110, 150 und 190 PS ist laut VW um bis zu 19 Prozent niedriger als beim Vorgänger, was auch durch das serienmäßige Start-Stopp-System und die Rekuperation ermöglicht wird. Die verbesserte Aerodynamik und das um 62 kg geringere Gewicht sollen auch zur Sparsamkeit beitragen.

Vorne leuchten jetzt zum Beispiel LED-Scheinwerfer, innen kühlt auf Wunsch die Pure Air 3 Zonen Klimaautomatik mit anti-allergenem Filter. Die Heckklappe öffnet und schließt optional automatisch per Fußbewegung, das nennt sich „Easy Open“. Die Multikollisionsbremse ist serienmäßig, gegen Aufpreis bekommt man auch einen Stauassistenten, ein proaktives Insassen-Schutzsystem, die automatische Distanzregelung ACC, den Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion, den Side Assist mit Ausparkassistent und den Trailer Assist, der beim Rangieren mit Anhänger unterstützt.

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Der neue Touran ist der erste Van auf der Basis des Modularen Querbaukastens (MQB). Er ist jetzt länger und der Radstand ist gewachsen, was zusammen mit den kurzen Überhängen einen geräumigen Innenraum ermöglicht. Dieser soll sich multivariabel nutzen lassen mit neu entwickelten Fold-Flat-Sitzen und Isofix auf allen Plätzen.

Der Kofferraum lässt sich mit 1.040 Litern Gepäck beladen, wenn dachhoch und bis zur zweiten Sitzreihe gepackt wird. Bei umgeklappter Rücksitzbank geht natürlich noch mehr rein. Zusätzlich zum Kofferraum gibt es noch 47 Ablagen für alles, was in so einem Familenvan dabei sein muss.

Die Optik ist schon sportlicher als beim Vorgängermodell, man kann aber zusätzlich mit der neuen R-Line Exterieur- und auch Interieur-Ausstattung noch weitere dynamische Akzente setzen. Hier gibt es zum Beispiel R-Line Stoßfänger und R-Line Sitzbezüge. Man kann aus fünf Radio- und Radio-Navigationssystemen wählen, optional mit Digitalradio DAB+.

Erstmalig bekommt man im Touran auch „App Connect“ mit Apples „Car Play“, Googles „Android Auto“ und „MirrorLink TM“, mit dem sich verschiedenste Apps auf das Display des Infotainmentsystems spiegeln lassen. Für Familien soll besonders die elektronische Sprachverstärkung von Nutzen sein. Sie gibt die auf den Vordersitzen über ein Mikrofon aufgenommene Sprache hinten über eingebaute Lautsprecher wieder.

…und richtig interessant für Familien dürfte das Facelift vom VW Caddy sein!

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Car of the Year wurde der neue VW Passat und der wurde nun nicht nur auf das Podest gestellt sondern auch höher gelegt. Auf dem diesjährigen Genfer Automobil-Salon zeigt Volkswagen erstmalig die neueste Generation des VW Passat Alltrack.

Er basiert auf dem neuen Passat Variant, hat aber einen eigenständigen Offroad-Look, den permanenten Allradantrieb 4Motion, die Fahrprofilauswahl, die adaptive Fahrwerksregelung DCC und modernste Technologien an Bord.

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Die Karosserie des Passat Alltrack hat angepasste Stoßfänger, einen Unterfahrschutz in Edelstahloptik, robuste Radlauf- und Seitenschwellerabdeckungen in „Anthrazit“ und Schwellerverbreiterungen. Die Bodenfreiheit ist um 27,5 Millimeter erhöht. Optische Highlights sind die silberne Dachreling, die „Alltrack“-Schriftzüge im Kühlergrill und auf der Heckklappe und die spezifischen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen (optional 18- und 19-Zoll).

Im Passat Alltrack stehen einige Fahrerassistenz-Systeme zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise das volldigitale Active Info Display, ein Head-up Display, das Rear Seat Entertainment „Media Control“ für Tablets, der Spurwechselassistent „Front Assist“, der „Emergency Assist“, ein Stauassistent, ein Ausparkassistent und der „Trailer Assist“ für das Rangieren mit Anhänger.

Speziell für den Offroad-Einsatz hat der Alltrack ein Offfroad-Fahrprogramm mit entsprechend adaptierten Assistenzsystemen, angepasstem Fahrwerk und der Allianz aus EDS (elektronischer Differenzialsperre), XDS+ und permanentem Allradantrieb 4Motion.

Für den neuen Passat Alltrack bietet Volkswagen insgesamt fünf neue Direkteinspritzer an: Die kraftvollen Turbobenziner leisten 150 und 220 PS, die Turbodiesel gibt es mit 150, 190 und 240 PS. Sie alle erfüllen die Euro-6-Abgasnorm.

Ein Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung gehören zur Grundausstattung, der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt je nach Motorisierung zwischen 7,4 und 4,8 Litern auf 100 Kilometer, die CO2-Emissionen zwischen 170 und 129 Gramm pro Kilometer.

Der Passat Alltrack ist ideal als Zugfahrzeug zu gebrauchen: Bei zwölf Prozent Steigung kann er gebremst 2.200 kg ziehen, die Ausnahme ist nur der 150 PS TSI mit 1.800 kg. Die europäische Markteinführung des VW Passat Alltrack startet Ende September 2015.

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Aber auch der VW Golf Variant mit Diesel-Antrieb wird sportlicher: Seit 1982 steht das Kürzel GTD bei Volkswagen für sportliches sowie sparsames Fahren, zum ersten Mal ziert es nun einen Golf Variant. Der 184 PS (135 kW) starke 2.0-Liter-TDI-Motor, der auch im Golf GTD zu finden ist, beschleunigt den Golf GTD Variant in 7,9 Sekunden auf 100 km/h, das maximale Drehmoment liegt bei 380 Nm. Dabei ist der Kombi mit einem Verbrauch von 4,4 Litern auf 100 km sehr effizient.

Das Exterieur ist sportlich gestaltet mit GTD-spezifischen Stoßfängern und einem Kühlerschutzgitter in Wabenstruktur. Außerdem verfügt der Golf GTD Variant über abgedunkelte Rückleuchten und Schwellerverbreiterungen. Die 17-Zoll-Leichtmetallräder „Curitiba“, eine schwarze Dachreling und verchromte Doppelendrohre runden das Bild ab.

Der Golf GTD Variant ist serienmäßig mit Bi-Xenon Scheinwerfern, einem um 15 mm abgesenkten Sportfahrwerk ausgestattet. Die ebenfalls serienmäßige Progressivlenkung bietet ein besseres Lenkverhalten bei dynamischer Fahrweise und soll gleichzeitig für mehr Komfort im Alltag sorgen.

Im Bereich Sonderausstattungen gibt es zum Beispiel die 18-Zoll-Leichtmetallräder „Nogaro“ und Sitzbezüge wahlweise in Alcantara oder Leder „Vienna“. Zum Aufpreis von 965 Euro erhält man das Sport & Design-Paket mit Fahrprofilauswahl, „18-Zoll-Leichtmetallrädern „Nogaro“, roten Bremssätteln und abgedunkelten Scheiben.

Der neue Golf GTD Variant ist ab sofort ab 31.975 Euro bestellbar.

Was die Importeure so gezeigt haben, das erzähle ich euch am kommenden Freitag und keine Angst, auch die nächsten zwei Wochen dreht sich hier noch alles um die Highlights vom Genfer Automobil-Salon, denn die Messe hat es dieses Jahr wirklich in sich.

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