Was zeigen Honda, Hyundai, Nissan, Renault, Seat, Skoda und Suzuki in Genf 2015?

Heute werfen wir einen Blick auf die ersten Importeure, die in Genf 2015 auf dem Automobil-Salon ausstellen.

Honda

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Das hat aber auch gedauert, oder? Einige Studien später ist der neue Honda Civic Type R nun endlich fertig. Ein 2.0 Liter Turbo-Motor bringt den Civic auf Touren. Der 2.0-i-VTEC-Turbo-Motor kommt mit 310 PS und verfügt über ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Bei 270 km/h endet der Vortrieb und von 0 auf 100 km/h geht es in dem sportlichen Japaner innerhalb von 5,7 Sekunden. Geschaltet wird über ein manuelles 6-Gang Getriebe.

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Der R-Modus macht das Fahrwerk und den Motor „scharf“ und für die Verzögerung verlässt man sich auf eine Brembo-Bremsanlage. Ab Ende März 2015 sind die Bestellbücher offen und den Preis werden wir wohl auch erst dann erfahren. Geschätzt wird man 35.000-40.000 Euro investieren müssen.

Hyundai

Hyundai zeigt die Neuauflage vom Hyundai iX35 – der bekommt nun einen neuen Namen: Hyundai Tucson. Zurück zu den Wurzeln quasi, denn so hieß der Koreaner schon einmal. Beim Design setzt man allerdings auf Made in Germany, denn „unser“ Peter Schreyer hat den Tucson vorgenommen.

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Er bekommt einen großen Kühlegrill, eine komplette Beplankung, die über die Kotflügel und die Seitenschweller verläuft und somit einen Offroad-Style erzwingt. Stadttauglich ist der Kofferraum, der bietet 513 Liter und wenn man die Rückbank umlegt, vergrößert sich das Volumen natürlich. Was bleibt ist eine hohe Ladekante, aber das ist in der Klasse ja inzwischen üblich. Wer über eine hohe Sitzposition verfügen möchte, der hat in der Regel auch eine hohe Ladekante.

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Unter der Motorhaube, da spielt nun die neue Musik. Der Tucson bekommt komplett neue Motoren. Zum Bespiel zwei 1.6 Liter Benziner, welche es z.B. als 176 PS Version auch mit einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe gibt. Dazu kommen dann noch drei Diesel-Aggregate und weitere Antriebe sind auch noch im Gespräch. Der Koreaner mit dem amerikanischen Namen wird übrigens in Tschechien gebaut, klingt komisch ist aber so.

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NissanGenfer-Automobil-Salon-2015-486

Gibt der Nissan Sway nun einen Ausblick auf den neuen Nissan Pixo, der vermutlich 2016 kommen wird, oder auf einen neuen Nissan Micra? Man weiß es nicht und die Japaner halten sich da auch noch bedeckt. Nehmen wir mal an, es wäre der neue Pixo, dann wäre das ein großer Sprung, ein Meilenstein in der Entwicklung quasi. Vom Entlein zum Schwan, den so richtig attraktiv war der Pixo doch nie, oder?

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Günstig war er, aber günstig ist nicht immer gut und Geiz auch nicht immer geil. Der Nissan Sway, der übrigens etwas über 4 Meter lang ist und über einen Radstand von 2,57 Meter verfügt, sieht da schon besser aus und zeigt erneut, dass Nissan bereit ist, eigene Wege zu gehen.

Weitere Einzelheiten oder gar technische Daten gibt es derzeitig noch nicht, da müssen wir uns also noch etwas gedulden, dennoch sehe ich bei dieser Nissan Studie eine hohe Chance der Serienfertigung. Verabschieden müssen wir uns dann allerdings von den „Außenspiegeln“, da werden es wohl herkömmliche tun und ob die Räder wirklich auch in einem Serienfahrzeug so groß sind wie bei der Studie vermag ich auch zu bezweifeln.

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Für mich ist der Nissan Sway, eine der positiven Überraschungen in Genf. Die LED Scheinwerfer zeigen sich aggressiv, die Formsprache ist dynamisch und für einen Kleinwagen hat er richtig viel swag, der Nissan Sway! Sway to the music bedeutet übrigens schunkeln, hoffentlich wird er sich nicht aufschaukeln…

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Renault

Renault präsentiert in Genf den Bruder vom Renault Captur und bringt gleichzeitig einen Zwillingsbruder vom Nissan Qashqai auf den Genfer Automobil-Salon. Die Rede ist vom Renault Kadjar, der allerdings 7 cm länger und 3 cm breiter ist. Unter die Haube kommen zunächst drei Motoren:

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Einen Turbo-Benziner mit 130 PS, einen 110 PS Diesel oder einen 130 PS Diesel. 476 Liter fasst der Kofferraum. Den Kadjar gibt es mit Front- oder Allradantrieb, doch leider hat Renault vergessen, in Genf über die Preise zu sprechen.

Seat

Seat brachte nicht nur den 265 bzw. 280 PS starken Seat Leon ST Cupra mit nach Genf, nein, eine ganz besondere Überraschung gab es zu sehen. Einen Crossover, ein SUV, von Seat! Damit haben viele nicht gerechnet.

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Der auffällig lackierte SUV – der aktuell noch den Namen 20v20 trägt – erinnert nicht ganz ungewollt an den Seat Leon. Im Innenraum bekommt er allerdings noch mehr Bauteile aus dem Konzernbaukasten, so z.B. das Active Info-Display, welches wir ja schon vom Audi TT oder vom VW Passat kennen, nur halt auch für den Beifahrer.

Scharfe Kanten, jetzt möglich durch die neuen Fertigungsmöglichkeiten, sind wieder im Trend und eigentlich würde so ein SUV der Marke Skoda doch auch ganz gut stehen. Warten wir mal ab, was bis zum Jahre 2020 so alles passiert.Genfer-Automobil-Salon-2015-270

Skoda

Bei Skoda setzte man am ersten Pressetag alles auf den neuen Superb. Der neue Skoda Superb startet ab 24.590 Euro und stellt derzeitig die oberste Sperrspitze der Marke Skoda da. Mehr Luxus, mehr Technik, mehr Platz – was will man da eigentlich noch mehr?

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Für die, die immer etwas mehr wollen, gibt es auch was am Skoda Stand. Da steht auch der Skoda Octavia 230 RS. Die Zusatzbezeichnung „230“ bezieht sich auf die PS-Zahl des neuen RS-Sondermodells. Der 2.0 TSI verfügt nun über 10 Pferdestärken mehr und beschleunigt die Limousine innerhalb von 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Vortrieb endet bei 250 km/h.

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Suzuki

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Suzuki bastelt derzeitig an einem neuen Kompaktwagen und hat direkt zwei Studien mitgebracht.

Der Suzuki iK-2 soll durch sein Design, die Funktionalität, dem Komfort, der Wendigkeit, den Fahrleistungen und der Effizienz überzeugen, während der Suzuki iM-4, laut Hersteller, das Zeug hätte, ein kultiger Mini Allradler zu werden. Was davon übrig bleibt? Das bleibt spannend.

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Am kommenden Mittwoch gibt es weitere News von Genf und am kommenden Freitag, da zeigen wir hier die Knaller – die Sportwagen vom Genfer Automobil-Salon und da gab es viel zu sehen!

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