Die schönsten Straßen der Welt: Great Ocean Road

Australien - die Great Ocean Road

Diesmal führt uns die Suche nach den schönsten Straßen der Welt nach „Down Under“. Fast maximal weit weg von der Heimat schlängelt sich die Great Ocean Road die Südküste Victorias entlang und bietet dort atemberaubende Blicke auf die Steilklippen und Strände.

Mit ihren knapp 250 Kilometern Länge ist sie im Vergleich zu jeder anderen Straße in Australien doch recht kurz. Trotzdem sollte man sich mindestens ein Wochenende Zeit nehmen, um diese zu besichtigen. Denn auch, wenn die Strecke auf den ersten Blick nicht lang wirkt: Man fährt nicht schnell!

Das liegt zum einen an der schönen Landschaft, zum anderen aber auch an der Strecke selbst, denn die ist teilweise sehr, sehr kurvig. Es gibt in ganz Australien Schilder für eine „empfohlene Geschwindigkeit“, sehr häufig zeigen die an der Great Ocean Road 30 km/h an, was durchaus realistisch ist.

Australien - die Great Ocean Road

Westlich von Melbourne beginnt die Great Ocean Road im Ort Geelong und der erste empfohlene Stopp ist Torquay mit den berühmten Surf-Outlets und dem Surfer-Strand „Bells Beach“. Auch der „Split Point Leuchtturm“ etwas weiter südwestlich ist einen Besuch wert.

Weiter geht’s Richtung Lorne, wo die Erskine Falls eine beliebte Sehenswürdigkeit sind. Nur einen kurzen Weg und ein paar Treppen führen direkt zum Fuß des Wasserfalls.

Für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch empfiehlt sich eine Pause im Wye General Store and Café für ausgezeichnete Burger und Pommes. Nur eine kleine Wegstrecke weiter lassen es sich Koalas in den Bäumen gutgehen und kleine Papageien warten nur darauf handgefüttert zu werden – Ein echtes Erlebnis nur wenige Meter abseits der Straße.

Australien - Great Ocean Road: Koalas in Sicht Australien - Great Ocean Road: Papageien in den Bäumen

Die Wegstrecke bis Apollo Bay ist wohl der schönste Abschnitt der Straße mit atemberaubenden Blicken auf die Küste. Hier sollte man häufige Fotostopps einplanen. Gefühlt nach jeder zweiten Kurve weist ein Schild auf einen „Lookout“ hin.

Nach solchen Aussichtspunkten stehen immer Schilder „Drive left in Australia“, die man sonst nicht sieht. Die Touristendichte auf der Great Ocean Road ist schon sehr hoch!

Australien - die Great Ocean Road

Wenn es keinen „Lookout“ gibt, dann zumindest Haltebuchten um andere, schnelle Autos vorbei zu lassen. Dabei handelt es sich meist um Einheimische, die nicht die Gegend bewundern, sondern einfach von A nach B wollen.

Princetown ist der Ausgangspunkt für Besuche der 12 Apostel, welche man zumindest einmal bei Sonnenuntergang gesehen haben sollte, wenn sie in rötlichem Licht erstrahlen. Danach bietet sich eine Übernachtung auf einem der Campingplätze an, um den Aposteln am nächsten Morgen oder Mittag einen weiteren Besuch abzustatten.

Australien - die Great Ocean Road mit den 12 ApostelnAustralien - die Great Ocean Road

Weiter westlich sind weitere Felsformationen, die einen Besuch wert sind. Besonders zu empfehlen sind die Loch Ard Gorge, eine wunderschöne Bucht mit türkisenem Wasser, die London Arch und The Grotto.

Zwischen Port Campbell und Warrnambool endet die Great Ocean Road offiziell.

GASTBEITRAG von Alina Panten (Praktikantin bei R+V24), Fotos von ihr und Matthias Schwarze

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