News aus New York: NYIAS 2015 – es geht sportlich weiter!

Der Automobil-Salon in Genf zeigte sich dieses Jahr von seiner sportlichen Seite und auch auf der NYIAS 2015 wurden die Sportschuhe angezogen. Immer? Nein, nicht immer… aber an vielen Ständen. Hier ein paar Highlights der diesjährigen New York International Auto Show 2015.

Jaguar XF

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Auf der NYIAS 2015 stellte Jaguar z.B. den neuen Jaguar XF vor, den es in fünf Modell-Linien von komfortabel bis sportlich und mit einem Leistungsspektrum von 163 bis 380 PS geben wird.

Der XF wird in den Ausstattungslinien Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und S, sowie mit drei verschiedenen Diesel- und zwei Benzin-Motoren auf den Markt kommen. Insgesamt hat man die Wahl zwischen 27 verschiedenen Varianten.

Am effizientesten dürfte der Jaguar XF in Kombination mit dem 163 PS starken E-PERFORMANCE Turbodiesel sein. So begnügt er sich (laut NEFZ) mit nur 3,9 Litern Diesel auf 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 104 Gramm pro Kilometer entspricht.

Jaguar bietet den Selbstzünder aber auch noch mit 180 PS an. Beide Diesel sind entweder mit einem manuellen Sechs- oder automatischem Acht-Gang-Getriebe zu kombinieren. Den 3.0 Liter große V6 Bi-Turbo Diesel mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm bekommt man mit der Achtstufen-Automatik von ZF, so wie alle anderen V6-Aggregate.

Den 3.0 Liter V6 Kompressor-Benziner hat Jaguar ebenfalls in zwei Leistungsstufen im Programm, mit 340 PS und 380 PS sowie maximalen Drehmomenten von jeweils 450 Nm. Der 380 PS starke V6 bleibt exklusiv dem XF S vorbehalten, der hiermit in nur 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprintet.

Die Karosserie des neuen Jaguar XF umhüllt einen Unterbau, der zu 75 Prozent aus gewichtssparendem Aluminium besteht. So waren Gewichtseinsparungen von bis zu 190 kg im Vergleich zum Vorgänger und eine Verbesserung der Torsionssteifigkeit um 28% möglich. Der um etwa 5 cm auf 2,96 m verlängerte Radstand soll im Fond zu mehr Bein-, Knie- und Kopffreiheit führen.

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Das Interieur des neuen Jaguar XF präsentiert sich gewohnt hochwertig und exklusiv.

Im Bereich Infotainment & Connectivity hat der neue XF die aktuellsten Technologien des Jaguar Modellprogramms an Bord. Das neue InControl Touch Pro System zeigt alle Informationen auf einem 10,2-Zoll-Touchscreen mit Dual View Technologie. Die „Split View“-Funktion ermöglicht es dem Fahrer zum Beispiel Routen-Informationen einzusehen, während der Beifahrer eine DVD schaut.

Des Weiteren kann das konfigurierbare 12,3-Zoll-TFT-Kombiinstrument genutzt werden, welches man nun zum erstem Mal in der Business-Class Limousine XF findet. Weitere Technik-Features sind ein Laser Head-Up-Display, eine Stereo-Kamera für die Fahrerassistenz-Systeme und Voll-LED-Scheinwerfer.

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Die elektromechanische Servolenkung soll höchste Lenkpräzision garantieren. Ein Zusatz-Ventil zum Absenken der Dämpferkräfte soll bei niedrigen Geschwindigkeiten einen besonders geschmeidigen Abrollkomfort bieten. Das adaptive Dämpfersystem passt die Kennungen blitzschnell der jeweiligen Fahrsituation an. Beim Programm Jaguar Configurable Dynamics kann der Fahrer individuell auswählen, welche Parameter er verändern möchte.

Der Einstiegspreis für die Version mit 163 PS starkem E-PERFORMANCE Diesel und Handschaltgetriebe in der Pure Ausstattung liegt bei 41.350 Euro. Der Preis ist inklusive „Jaguar Care“, das heißt 3 Jahre Garantie bei unbegrenzter Kilometerleistung und inklusive Inspektionen.

Der höchste Basispreis von 70.390 Euro ist für das Topmodell XF S AWD in der S-Ausstattung hinzulegen. Die Markteinführung des XF der zweiten Generation soll noch in diesem Herbst erfolgen.

Fotos: © Jaguar 2015

Mc Laren 570 S

Er war auf der NYIAS 2015, er hat Flügeltüren, er hat einen 3.8 Liter V8 Bi-Turbo Benziner und leistet 570 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 600 Nm und wenn man das Fahrpedal komplett durchtritt, dann beschleunigt einen das Geschoss innerhalb von 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 328 km/h.

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Nur zur Info: Ein Porsche 911 Turbo S schafft „nur“ 318 km/h. Für die Verzögerung sorgen Karbon-Keramik-Bremsscheiben die sich hinten den 20″ Felgen nicht verstecken müssen.

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Der Mc Laren 570 S will scheinbar den Spagat zwischen einem reinrassigen Sportwagen und einem Alltagsfahrzeug schaffen, denn das Fahrwerk kommt mit adaptiven Dämpfern.

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Der Gepäckraum, der sich beim Mc Laren 570S übrigens vorne befindet, bietet ein Stauraum von 150 Liter und wer den leer lässt, der freut sich über das geringe Trockengewicht: 1.313 kg bringt der Mc Laren 570S auf die Waage.

Offen bleibt nur noch eine Frage: Was kostet dieses Gefährt? Los geht es ab ca. 160.000 Euro. Zack, da ist meine Traumblase schon zerplatzt.

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Fotos: © Mc Laren 2015

Mercedes-Benz GLE

Den Mercedes-Benz GLE bzw.  den Mercedes-AMG GLE 63 S haben wir hier im Drive-Blog bereits vorgestellt.

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Porsche Boxster Spyder

Von 0 auf verliebt in 0,01 Sekunden! Der Knaller der NYIAS 2015 – das ist neue Porsche Spyder! Der neue Boxster Spyder schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,5 Sekunden, in 14,8 Sekunden auf 200 km/h und beschleunigt dann weiter bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 290 km/h.

Laut NEFZ soll der Verbrauch unter 10 Liter liegen, auf 100 km, wer das glaubt wird selig. Unter seiner Haube befindet sich ein 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 375 PS und ein Drehmoment von 420 Nm zwischen 4.750 bis 6.000 Umdrehungen pro Minute.

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Geschaltet wird über ein manuelles 6-Gang Getriebe. Die Kraft geht natürlich über die Hinterachse auf die Straße. Die direkte Lenkung soll ein dynamisches Fahrgefühl vermitteln.

Das serienmäßige Sport Chrono Paket mit Sport- und Sport Plus-Taste stimmt die Gaspedalkennlinie und das Ansprech- und Fahrverhalten noch sportlicher ab. Mit der Sport Plus Taste kann man unter anderem die dynamischen Getriebelager steuern.

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Große Lufteinlässe betonen den dynamischen Charakter des Porsche Boxster Spyder. Die schwarzen Bi-Xenon-Scheinwerfer kann man optional durch das Porsche Dynamic Light System mit beispielsweise dynamischem Kurvenlicht oder das Porsche Dynamic Light System Plus mit zusätzlich dynamischem Fernlicht ergänzen.

Das eigenständige Exterieur-Design des Boxster Spyder zeichnet Stilelemente legendärer Porsche Sport- und Rennwagen nach: Vom Cayman GT4 stammen Bug- und Heckteil. Angelehnt an den 718 Spyder der 60er Jahre ziehen sich zwei prägnante Streamliner hinter den Kopfstützen über die lange Heckklappe bis zum Heckspoiler, der bei Geschwindigkeiten von 120 km/h automatisch ausfährt. Er geht in seiner Form fließend in die abgedunkelten Heckleuchten über.

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Mittig im schwarzen Heckunterteil in Diffusor-Optik integriert ist das schwarze Doppelendrohr, aus dem dank der Sportabgasanlage der unverkennbare Porsche Sound dringt. Rundherum finden sich silberne 20“ Boxster Spyder Räder (gegen Aufpreis in platingrau oder schwarz) vor groß dimensionierten, innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben mit roten Bremssätteln, optional erhältlich ist eine Keramikbremsanlage mit gelben Bremssätteln.

Der Mittelmotor-Roadster ist mit einem klassischen Stoffverdeck mit zwei nach hinten gespannten Finnen ausgestattet, das wieder von Hand bewegt werden will, nachdem es elektrisch entriegelt wurde.

Das hintere Kofferraumvolumen von 130 Litern wird durch das Verdeck nicht eingeschränkt, vorne beträgt das Kofferraumvolumen (so wie beim Mc Laren 570 S) 150 Liter. Leer wiegt der Spyder 1.390 kg. Er ist 4,41 lang, inklusive der SportDesign Außenspiegel 1,98 m breit und 1,26 m hoch.

Das Sportfahrwerk legt den Spyder 20 mm tiefer als den normalen Boxster, das Porsche Torque Vectoring (PTV) mit mechanischer Hinterachs-Quersperre soll die Traktion weiter verbessern.

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Im vorwiegend schwarzen Innenraum finden sich leichte Sportschalensitze mit ausgeprägten Seitenwangen, ohne Aufpreis kann man alternativ die verstellbaren Sportsitze Plus oder die adaptiven Sportsitze Plus bestellen; Vollschalensitze gibt es für 1.428 Euro. Bezogen sind die Sitze in Leder und Alcantara, welches sich auch am besonders kleinen Sportlenkrad (360 mm Durchmesser), in den Türen und am Schalthebel wiederfindet.

Die Zierblenden an der Armaturentafel, der Mittelkonsole und den Türen sind in Wagenfarbe lackiert. Das Cockpit besteht im Wesentlichen aus drei Rundinstrumenten mit weißen Zeigern, von denen das Mittlere der Drehzahlmesser ist. Um Gewicht zu sparen, wurde auf Komfort wie eine Klimaanlage oder ein Radio verzichtet, beides ist aber ohne Aufpreis zu bekommen.

Andere Sonderausstattungen wie eine Klimaautomatik, diverse Soundsysteme, Navigation, mehrere Optik-Optionen in Leder, Carbon, Aluminium und Edelstahl erhält man gegen Aufpreis.

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Der Porsche Boxster Spyder kommt ab Juli zu einem Basispreis von 79.945 Euro auf den Markt und ist ab sofort beim Händler bestellbar. Mist! Nun dachte ich gerade noch, dass der Porsche Cayman GT4 „mein Porsche“ wäre, nun hat sich das Blatt schon wieder geändert. Was für ein fantastisches Stück Technik, oder?

Fotos: © Porsche 2015

Volkswagen Beetle R-Line Concept

Auf der New York International Auto Show präsentierte Volkswagen vier neue Studien des „Beetle“, zwei Coupés und zwei Cabriolets.

Der Beetle Cabriolet Denim ist in „Stonewashed Blue Metallic“ lackiert und das Verdeck ist dunkelblau mit einer speziellen Stoffstruktur, die an Jeans erinnern soll, daher der Name Denim.

Ob der VW Beetle in Deutschland dann wohl auch in einer Jeans Edition auf den Markt kommen wird? Den gab es nämlich schon einmal, also den VW Käfer Jeans und wer heute einen gut erhaltenen hat, freut sich über den steigenden Wert.

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Das Beetle Cabriolet Wave in der Farbe „Habanero Orange Metallic“ soll das amerikanische Lebensgefühl an den Stränden der Ost- und Westküste der USA widerspiegeln. Im Innenraum sind die Sitzmittelbahnen in Stoffmustern aus den 50er und 60er Jahren gehalten und das Dashpad ist aus echtem Holz im traditionellen Surfbrettstil gefertigt.

Der Beetle Pink Edition soll das passende Auto für „stilbewusste Frauen“ sein. Aus dem Grund ist er dann wohl auch rein äusserlich in „Pink Metallic“ gehaltenen und bietet innen und außen Kontraste in Schwarz, Chrom und Aluminium-Optik. Ob das bei den „stilbewussten Frauen“ ankommen wird?

Der sportliche Beetle Concept R-Line wird von einem 220 PS starken 2.0 TSI angetrieben und soll auf 100 Kilometern 6,7 Liter Kraftstoff verbrauchen und 157-150 Gramm CO2 ausstoßen. Bei den Angaben musste vermutlich sogar die Presseabteilung schmunzeln, denn wer die 220 Pferdestärke auf die Straße bringen will, der wird den NEFZ Wert natürlich nicht erreichen.

Der VW Beetle Sport, sorry das VW Beetle R-Line Concept, ist in „Oryx-White Perleffekt“ lackiert und mit eigenständigen Stoßfängern, einer umlaufenden Beplankung in Hochglanz schwarz, einem ebenfalls schwarzen Diffusor und einem großem Heckspoiler ausgestattet. Seit wann sind eigentlich diese Radlauf-Verbreiterungen wieder in?

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Der neue Golf Alltrack kommt bald in den USA auf den Markt. Das US-Modell ist mit einem 1,8 Liter TSI mit 170 PS ausgestattet und kann wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-DSG geordert werden.

Mit dem serienmäßigen Allradantrieb 4Motion und dem Offroad-Fahrprofil soll der Alltrack zusätzlich zur Variabilität des Golf Variant eine höhere Bodenfreiheit bieten. Optisch unterscheidet er sich durch die Radlauf-Verbreiterungen, den ausgestellten Seitenschwellern, Unterfahrschutz, neu gestaltete Stoßfänger und weiteres eigenständiges Exterieur und Interieur.

In Europa wird der VW Golf Alltrack zusätzlich mit drei TDI Aggregaten mit einer Leistung von 110 PS bis 184 PS angeboten. Der Verbrauch soll zwischen 4,8 und 5,0 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer liegen, die CO2-Emissionen zwischen 124 und 132 Gramm pro Kilometer.

Der neue Volkswagen Golf Alltrack
Fotos: © Volkswagen 2015

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