Neuwagen der Woche: Der neue Mazda CX-3

Ab dem 19.06.2015 steht der neue Mazda CX-3 bei den Mazda-Händlern in Deutschland. Ein guter Grund, sich den kleinen Bruder vom Mazda CX-5 einmal etwas näher anzusehen, oder?

Der neue CX-3 ist der erste kleine Crossover-SUV von Mazda und, wie schon andere Modelle, im KODO Design gestaltet. Die Front wirkt kraftvoll, der Mazda-typische Kühlergrill zieht sich bis in die Scheinwerfer, die ab der Ausstattungslinie Exclusive-Line auch in Voll-LED-Ausführung inklusive LED Nebenscheinwerfern und LED-Tagfahrlicht erhältlich sind.

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Die Fahrerkabine ist weit nach hinten gesetzt und die Gürtellinie sitzt recht hoch. Er steht auf bis zu 18“ großen Rädern (Serie für Sports-Line) Ebenfalls erhältlich sind 16-Zoll-Aluminiumfelgen und 16-Zoll-Stahlräder. Am Heck spannen sich die Rückleuchten bis in die Heckklappe, unten finden sich die Doppelendrohre der Auspuffanlage.

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Der Mazda CX-3 hat einen Wendekreis von 11,4 m und ist 4,28 m lang, 1,54 m hoch und mit Außenspiegeln 2,05 m breit. Sein Radstand beträgt 2,57 m, was kurze Überhänge und einen großzügigen Innenraum ermöglicht. In den Kofferraum passen 350 Liter. Wenn die Rücksitze im Verhältnis 60:40 umgeklappt sind, sind es bis zu 1.260 Liter.

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Der Ladeboden lässt sich optional 2-fach in der Höhe verstellen (nicht in Verbindung mit dem optionalen BOSE® Premium Sound-System erhältlich). In der höheren Position ergibt sich so eine ebene Ladefläche und darunter ein Staufach. Die große Heckklappenöffnung und die tiefe Ladekante sollen für ein bequemes Be- und Entladen sorgen. Das Leergewicht schwankt zwischen 1.230 und 1.429 kg, Die Dachlast liegt bei 50 kg. Es dürfen gebremst 1.200 kg gezogen werden.

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9 Außenfarben und 4 Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Die neue Außenfarbe Mondstein-Weiß Metallic verändert sich je nach Lichteinfall, von kühl bis futuristisch.

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Der neue Mazda CX-3 soll die erhöhte Bodenfreiheit eines SUV mit der Fahrstabilität und dem agilen Kurvenverhalten eines Kompaktwagens verbinden. Radaufhängung, Lenkung und Bremsen wurden exakt auf das Fahrzeuggewicht, die Antriebe und den höheren Schwerpunkt ausgelegt.

Das SKYACTIV-Fahrwerk besteht aus MacPherson Federbeinen an der Vorderachse und einer Verbundlenkerachse hinten. Die elektrische Servolenkung soll mit einer direkten Lenkübersetzung für ein ideales Gleichgewicht zwischen Lenkrückmeldung und Ansprechverhalten sorgen und die Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheibenbremsen vorne und ebenfalls Scheibenbremsen hinten wurde dem höheren Fahrzeuggewicht angepasst.

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Beim Mazda i-ACTIV AWD Allradsystem mit Active Torque Split überwachen Sensoren permanent die Fahrbahnbedingungen und die Absichten des Fahrers und sollen kritische Situationen damit schon im Vorfeld erkennen können. Zudem wird drohender Schlupf an den Vorderrädern unverzüglich bemerkt. Die aktive Drehmomentsteuerung leitet dann sofort Drehmoment an die Hinterachse und verhindert damit ein Durchdrehen der Vorderräder.

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i-ACTIVESENSE nennt Mazda die Kombination verschiedener Assistenzsysteme mit Kameras, Sensoren und Warnsystemen, die je nach Ausstattungslinie zu Einsatz kommen. Im Mazda CX-3 sind das unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung, eine Abstandserkennung und ein Hinderniswarner. Das Pre Crash Safety-System mit aktivem Bremseingriff soll die Bremsen in Bereitschaft versetzen und bei Bedarf eine Notbremsung einleiten.

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Zusätzlich unterstützt der City-Notbremsassistent im Stop&Go-Verkehr und ein Spurwechselassistent überwacht den toten Winkel. Teil des Systems ist eine neue Ausparkhilfe, die beim Rückwärtsfahren vor Querverkehr warnt. Vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur schützt der Spurhalteassistent. Ein weiteres kamerabasiertes System ist der Fernlichtassistent, der automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt.

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Der Einstellbereich für den Fahrersitz soll mit 260 mm in der Länge und 40 mm in der Höhe in dieser Klasse nahezu konkurrenzlos sein. Eine erhöhte Sitzposition in Verbindung mit einer guten Schulter- und Beinfreiheit und optimal platzierten Instrumenten soll komfortables Reisen ermöglichen.

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Das 7-Zoll-Farb-Touchdisplay ist mittig auf der Armaturentafel platziert und bietet Zugang zu den Konnektivitäts-Services des MZD Connect Systems (Serie ab Center-Line) oder zeigt das Bild der Rückfahrkamera (Serie für Sports-Line). Die Bedienung erfolgt per Multi Commander Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole, viele Funktionen können auch per Sprachsteuerung angewählt werden.

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Zum erstem Mal in einem Mazda Modell gibt es für das B-Segment ein hochwertiges Bose® Premium Sound-System (optional für Sports-Line im Technik-Paket erhältlich) mit sieben Lautsprechern. Es wurde speziell auf die Innenraumakustik des neuen Mazda CX-3 abgestimmt.

Das ab der Ausstattung Center-Line serienmäßige MZD Connect System synchronisiert sich per Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht den Zugang zum Internet und damit zu den sozialen Netzwerken, E-Mails und Textnachrichten. Man erhält Zugang zu den Multimedia-Inhalten der cloud-basierten AhaTM Plattform mit Zehntausenden von Radiostationen, Podcasts, Hörbücher und vielem mehr. Ab Exclusive-Line ist serienmäßig ein digitaler DAB-Radiotuner an Bord (sonst optional). In MZD Connect inbegriffen sind auch verschiedene Mazda Apps wie das Eco-Display zur Erfassung des Kraftstoffverbrauchs.

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Das Mazda SD-Navigationssystem inklusive Smartphone-Einbindung ist optional ab der Center-Line verfügbar. In der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line ist ein Head-up-Display enthalten, welches wichtige Fahrinformationen im direkten Blickfeld des Fahrers auf der Windschutzscheibe anzeigt. Hierzu gehören die aktuelle Fahrgeschwindigkeit, die Richtungshinweise des Navigationssystems und Warnungen der i-ACTIVSENSE Sicherheitssysteme.

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Bei den Motoren stehen ein 2.0l SKYACTIV-G Benzindirekteinspritzer in zwei Leistungsstufen und der neue 1.5l SKYACTIV-D Diesel-Turbomotor aus dem Mazda2 zu Wahl. Den 2.0l SKYACTIV-G bietet Mazda mit 88 kW / 120 PS und Frontantrieb, sowie mit 110 kW / 150 PS und Allradantrieb an.

Sein Verbrauch liegt zwischen 5,8 und 6,4 Litern auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß zwischen 136 und 150 Gramm pro Kilometer. Das maximale Drehmoment von 204 Nm wird bei 2.800/min freigesetzt. In der leistungsstärkeren Version ist der SKYACTIV-G ab Werk mit dem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-ELOOP ausgerüstet.

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Der 1.5l SKYACTIV-D hat eine Leistung von 77 kW / 105 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Nm. Er liefert sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb Verbrauchswerte von 4,0 bis 5,2 Litern auf 100 Kilometer und Emissionen zwischen 105 und 136 Gramm CO2 pro Kilometer.

Je nach Motorisierung verfügt der CX-3 über das Sechsgang-Schaltgetriebe SKYACTIV-MT oder die Sechsstufen-Automatik SKYACTIV-Drive. Diese verteilen die Kraft entweder an die Vorderräder, oder an alle vier Räder. Die SKYACTIV Motoren sind serienmäßig mit dem Mazda Start-Stopp-System i-stop ausgerüstet und sie erfüllen die Abgasnorm Euro 6.

In Verbindung mit den Benziner-Modellen lässt sich die Getriebecharakteristik und Gaspedalansprache per Fahrmodus-Schalter anpassen. Er befindet sich auf der Mittelkonsole gleich neben dem Wählhebel des Getriebes.

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Ab dem 19. Juni 2015 kann man den neuen Mazda CX-3 bei den deutschen Händlern bestellen. Ab 17.990 Euro bekommt man ihn als SKYACTIV-G 120 FWD, der Einstiegspreis für den SKYACTIV-G 150 AWD liegt bei 24.690 Euro und der SKYACTIV-D 105 FWD steht ab 21.990 Euro in der Preisliste.

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Was schreiben die anderen Onliner über den Mazda CX-3?

Thomas Majchrzak (autogefuehl.de): „Wir sind uns sicher, dass der Mazda CX-3 einer der erfolgreichsten SUVs wird. Warum? Zwar nicht günstig, aber für einen Nicht-Premium-Preis gibt es eindeutig Premium-Qualität sowie ein überzeugendes Konzept mit einem ansprechenden Design und solider Haltbarkeit. Man merkt am CX-3, dass dieses Auto auf die Kundenwünsche eingeht. Nur schwer haben wir einzelne und auch nur kleine Kritikpunkte finden können. Denn Kleinigkeiten, die im Mazda2 noch nicht ganz gestimmt haben, sind jetzt ausgebügelt. Mit dem Mazda CX-3 fühlt man sich im Stadtdschungel wohl, passt in alle Parklücken, aber kann gleichzeitig schon ein komfortables SUV-Gefühl genießen. Das macht ihn auch unempfindlicher gegen Hindernisse auf dem Boden, obwohl er immer noch zügig und mit Freude zu fahren ist. Unser Meinung nach eine der gelungensten Neuheiten des Jahres.“

Fabian Messner (autophorie.de): „Zusammengefasst steht hier einfach ausgedrückt ein weiteres Crossover-Modell für das B-Segment bereit. Der Kunde hat nunmehr die Qual der Wahl. Verglichen mit dem, was ich bereits in dieser Klasse gefahren bin, ist der Mazda CX-3 definitiv wertiger und geräumiger als etwa der Jeep Renegade. Verglichen mit dem Opel Mokka (für Mazda ein Konkurrent) bietet der Japaner das bessere Infotainment-System, sowie zudem optional ein Bose-Soundsystem. Und über allem steht der attraktive Startpreis von 17.990 Euro. Zu empfehlen ist in diesem Zug die Center-Line ab 19.990 Euro, in diesem Paket ist das MZD Connect serienmäßig. Oder für die ganz heißen Technik-Fans gibt es ab der Ausstattung Exlusive-Line (21.890 Euro) die Voll-LED-Scheinwerfer hinzu, welche die Formsprache an der Front erst richtig zur Geltung kommen lässt.“

Dr. Friedbert Weizenecker (der-autotester.de): „Für mich ist der Mazda CX-3 das schönste Crossover-SUV in seinem Segment. Doch das ist es nicht allein. Seine Fahrdynamik überzeugt insbesondere als Allradler mit dem Dieselantrieb und auch im Innenraum kann man sich wohlfühlen. Zwar ist das Platzangebot auf den Rücksitzen und im Gepäckabteil begrenzt, aber für 2 Personen kann der CX-3 ein alltagstaugliches Gefährt sein, das viel Fahrspaß bei ökonomisch noch verträglichen Belastungen vermittelt. An die kleinen Schwächen des Mazda CX-3 kann man sich wohl gewöhnen.“

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