Die schönsten Straßen der Welt – einmal die Cape Cod entlang

Ein Traum wurde wahr, endlich klappte es mit der Reise an die Ostküste der USA! Einige Ziele waren schnell gesetzt: Als Städte standen New York und Boston fest und als Gegenentwurf zum Trubel haben wir die Halbinsel Cape Cod auserkoren.

Cape Cod - das Meer ist nie weit

Cape Cod ist eine knapp 1.000 km² große Halbinsel im Nordosten der USA und gehört zum Bundesstaat Massachusetts.

Wir wollten uns zuerst eine Übersicht verschaffen und sind daher mit dem Mietwagen los. Unser Startpunkt war unser Bed&Breakfast in Sandwich.

Sandwich selbst ist ein kleines, schnuckeliges Örtchen und die älteste Siedlung auf Cape Cod – gegründet wurde es 1639. Stolze 376 Jahre ist die Ortschaft nun also schon alt. Europäische Standards bezüglich „alt“, kann Sandwich natürlich nicht bedienen, aber für Amerika und dessen ja eher junge Historie sind knapp 400 Jahre wahrlich eine lange Geschichte.

In Sandwich starteten wir auf die 6A, dem Old King’s Highway. Der Old King’s Highway schlängelt sich auf der Buchtseite der Cape Cod durch viele malerische Dörfer; viele von ihnen sind ähnlich alt wie Sandwich und gehören zu den Kulturdenkmälern des Landes.

Dexter's Grist Mill in Sandwich, Cape Cod

Von daher gibt es viel zu sehen: Alte Kirchen, ehemalige Herrenhäuser, Mühlen, Leuchttürme, natürlich auch diverse Museen und immer wieder diese wunderschöne Natur!

An der Atlantikseite der Cape Cod befindet sich die Cape Cod National Seashore. Über mehr als 60 Kilometer erstreckt sich die 1961 vom damaligen Präsidenten John F. Kennedy gegründete Parkanlage. Sie umfasst viele Strandabschnitte, Leuchttürme, aber auch Wälder und Moore.

Spaziergang im Cape Cod National Seashore

Dort kann man hervorragend wandern, oder auch – um noch mehr zu sehen – die weitverzweigten Fahrradwege nutzen. Die gesamte Halbinsel hat generell viel zu bieten für Sportbegeisterte: Kayak- und Kanutouren, Stehpaddeln, Surfen, Segeln, Angeln und vieles mehr!

Während all dem verströmt Cape Cop aber überall eine herrliche Ruhe und Gelassenheit. Trotz unseres Besuchs zur Hauptreisezeit war von Touristen – abgesehen am nördlichsten Zipfel in der Stadt Provincetown – wenig zu sehen und man hatte die schöne Landschaft für sich. Nach dem trubeligen Aufenthalt in New York genau das Richtige!

Tags:

Das könnte Sie auch interessieren: