Genf 2016 Preview: Opel GT Concept & Jaguar F-TYPE SVR

Anfang März findet in Genf der Automobil-Salon statt und seit ein paar Tagen ist die Vorkommunikation gestartet. Ich habe für euch heute gleich zwei Highlights herausgesucht, die sicherlich in Genf 2016 zum Publikumsmagneten werden.

Opel GT Concept

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Opel – die mit dem roten Stuhl! Rot bedeutet Achtung, Gefahr oder aber auch einfach nur heiß. Mit einem Feuerstuhl meint man umgangssprachlich ja auch ein Motorrad, aber hier ist es die Reinkarnation vom Opel GT. Da fällt mir übrigens ein 1A Werbevideo von Opel aus den 70er Jahren ein:

Zurück in die Zukunft: Das Opel GT Concept hat weder Türgriffe noch Außenspiegel. Während sich die Türen per Touch öffnen lassen, sollen Bildschirme für den notwendigen Rückblick sorgen und sogar den toten Winkel eliminieren.

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Die Frontscheibe zieht sich hoch bis zum Panorama-Dach. Ansonsten: Klassischer Sportwagen: Lange Haube, nach hinten versetztes Greenhouse. Motor vorne, Antrieb… hinten!

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Ja, das Opel GT Concept verfügt über einen Hinterradantrieb und die zwei Endrohre in der Heckstoßstange verraten bereits, dass diese Studie nicht über einen Elektroantrieb angetrieben wird. Doch bevor ich zu der Motorleistung komme, noch eine Lobeshymne an die neuen Scheinwerfer.

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Dank der Voll-LED Technologie ist es nun möglich, diese so kompakt zu gestalten und so macht der Sicherheitsgewinn ja gleich doppelt viel Spaß. Am Heck sehen wird dreidimensionale Rückleuchten, selbstverständlich auch in LED Technik. Damit soll der neue GT auch in der Nacht einen unverwechselbaren Auftritt bekommen.

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Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann: „Mit dem Opel GT Concept machen wir nun den nächsten Schritt hin zu noch mehr Emotionen und Fahrvergnügen. Der GT Concept zeigt, wofür Opel inzwischen steht. Wir sind selbstbewusst, innovativ und wollen mit jedem neuen Auto mehr Kunden für die Marke begeistern.“ – doch begeistert auch die Leistung?

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Kommen wir zum Antrieb, denn hier gibt es – neben der Optik – eine Gemeinsamkeit mit dem Vorgänger: Verbaut ist ein 1,0 Liter 3-Zylinder Turbo-Benziner, der als Frontmittelmotor 145 Pferdestärken auf die Hinterachse weiterleitet. Die Kraftübertragung übernimmt ein sequenzielles 6-Gang Getriebe. Das maximale Drehmoment wird mit 205 Nm angegeben, damit soll das Concept-Fahrzeug unter 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Nach Rückfrage bei einem Ingenieur, der bei einem Reifenhersteller arbeitet, bestätigte dieser mir, dass es übrigens kein Problem wäre rote Reifen herzustellen. Das Problem wäre eher, wie diese nach ein paar Kilometern aussehen würden. Eigentlich schade, könnte man so doch durchaus noch ein paar Akzente setzen.

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0-100 km/h in unter 8 Sekunden! Das klingt nicht gerade sportlich? Okay, ich ergänze um zwei Angaben: Leergewicht von knapp 1.000 kg und eine mechanische Differentialsperre am Heck. Dieser Opel GT könnte ohne weiteres Jagd machen auf Toyota GT86 bzw. Subaru BRZ Kunden bzw. als Einstiegsdroge für sportliche Fahrzeuge dienen.

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Die Höchstgeschwindigkeit soll bei Tempo 215 km/h liegen, allerdings werden Concept-Cars in der Regel nicht so schnell bewegt, schließlich sind es Einzelstücke und kleine Design-Kunstwerke.

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Mark Adams, Vice President Design Europe: „Mit dem GT Concept zeigen wir, wie aufregend und emotional die Marke Opel ist. Das Auto ist dramatisch, skulptural und steckt voller Innovationen. Damit setzen wir unsere große Tradition fort.

Bereits 1965 entwickelte Opel mit dem Experimental GT ein hochmodernes Fahrzeug mit skulpturaler Form. Und auch wenn es schwierig ist, solch eine Designikone neu zu erfinden: Der Experimental GT war damals Avantgarde und der GT Concept ist es heute wieder – absolut klar, minimalistisch, dabei spannend und kompromisslos. Dieses Coupé zeigt eindrucksvoll die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Design-Philosophie – skulpturales Design trifft auf deutsche Ingenieurskunst.“

Das Opel GT Concept wurde übrigens im Advanced Design Center in Rüsselsheim entworfen.

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Ein kleiner, vermutlich durch die verbauten Komponenten sogar bezahlbarer, Sportwagen von Opel. Die ersten Presseberichte, aber auch die Stimmen von den Opel-Fans singen hier im Chor: Bauen, bauen, bauen und weiterhin positiv in die Zukunft schauen.

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Opel hat sich neu erfunden, Opel ist seit mehren Monaten auf einem richtig guten Weg.

Opel Adam, Opel Karl, der neue Opel Astra und natürlich auch der neue Opel Corsa beweisen es, jetzt schnell noch die Weichen stellen und das Portfolio durch ein besonders emotionales Fahrzeug ergänzen und Opel wird auch weiterhin auf Erfolgskurs sein. Ich bin der Überzeugung, dass mir dieser Opel GT „ganz passen“ würde.

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Jaguar F-Type SVR

Euch sind 145 PS zu wenig? Ihr wollt gerne schneller fahren als Tempo 215? Kein Problem! In Genf wird auch noch ein Fahrzeug stehen, welches ans Limit geht:

Jaguar stellt den F-Type SVR vor. Schon als Jaguar F-Type R ist das Geschoss 300 km/h schnell, nun wird das SVR-Modell von der Leine gelassen. Man munkelt was von 575 PS, die aus dem 5,0 Liter V8 gekitzelt werden.

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Innerhalb von 3,7 Sekunden soll es von 0 auf 100 km/h gehen und die Höchstgeschwindigkeit liegt dann bei Tempo 332 km/h. Da fehlt einem vermutlich nur noch das notwendige Kleingeld und vor allem eine freie Autobahn, um diesem Raubtier den notwendigen Auslauf zu gewähren.

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Innerhalb von 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist euch immer noch nicht schnell genug? Nun, dann bleibt vermutlich nur noch der Griff zum Mercedes-AMG GT (S) bzw. zum neuen Porsche 911 Turbo S oder anderen Supersportwagen.

In Genf werden aber neben den Concept-Fahrzeugen und den Sportwagen auch normale Fahrzeuge stehen, die werden wir in der Genf 2016 Berichterstattung selbstverständlich auch berücksichtigen.

Fotos: © Opel / Jaguar

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