Punkte in Flensburg gibt’s auch ohne Auto

Jeder Autofahrer kennt die berühmt-berüchtigte Punktedatei in Flensburg, die 2014 reformiert worden ist. Doch wusstet ihr auch, dass sie Vergehen ahndet, die von Radfahrern oder Fußgängern begangen werden?

Repräsentative Umfrage

R+V24 hat im Rahmen der Aktion Durchblick eine repräsentative Umfrage gestartet und dabei herausgefunden, dass viele da nicht so genau Bescheid wissen:

  • 33 Prozent aller Autofahrer wissen nicht, dass sie auch ohne ihr Auto Punkte riskieren
  • bei den Bundesbürgern ohne Führerschein sind es sogar 42 Prozent

Erschreckene Zahlen! Ein Drittel bzw. beinahe die Hälfte ist der Überzeugung, auf dem Rad oder zu Fuß bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung keine Konsequenzen fürchten zu müssen.

Doch das ist ein Irrglaube!

Wer beispielsweise alkoholisiert Fahrrad fährt, ist ebenso eine Gefahr für den Verkehr wie Autofahrer unter Alkohol-Einfluss und muss daher genauso mit einer Bestrafung inklusive Punkten in Flensburg rechnen. Auch die medizinisch-psychologische Untersuchung (besser bekannt als „MPU“) kann drohen.

Und im schlimmsten Fall kann auch der Führerschein verloren werden, bei Verkehrsverstößen, die auf dem Fahrrad begangen werden.

Alkohol im Straßenverkehr ist immer gefährlich: Die Verkehrstauglichkeit sinkt und das Unfallrisiko steigt! Also nach der Feier auch nicht aufs Fahrrad steigen, sondern besser öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nutzen.

Punkte in Flensburg drohen: Unter Alkohol-Einfluss nicht Auto fahren, aber auch nicht aufs Fahrrad umsteigen!

Fußgänger sind mit Abstand am schutzlosesten unterwegs und sollten immer vorsichtig und aufmerksam sein. Auch da zählt das Ignorieren einer roten Ampel beispielsweise als zu ahndender Verkehrsverstoß!

Weitere Informationen zu unserer Aktion Durchblick findet ihr auf unserer Homepage.

 

Fotoquelle:
Fahrradampel: Olga_Anourina/iStock/Thinkstock
Whiskeyglas: Danny Hooks/iStock/Thinkstock

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