Genf 2016 Vorschau

Der Genfer Automobil-Salon startet nächste Woche. Wir haben jetzt schon einmal die Neuigkeiten zusammengetragen. Große Überraschungen werden wir vermutlich nicht mehr erleben. Die Häppchen-Informations-Politik der Hersteller ist im Gange und die meisten haben ihre Premieren bereits vorab – zumindest virtuell – gefeiert.

Also, was erwarten wir auf dem Genfer Automobil-Salon 2016 von den einzelnden Herstellern? Hier ist unsere Genf 2016 Vorschau:

Alfa Romeo

Am Stand von Alfa wird die neue Alfa Giulia mit normalen Motoren zu sehen sein, dazu gesellt sich das Facelift von der Alfa Giuletta und vermutlich auch vom Alfa Mito. Interessant bleibt die Frage, ob wir auch Hinweise auf das Alfa SUV zu sehen bekommen, denn dass ein SUV kommt, ist inzwischen auch durchgesickert.

Audi

Die Ingolstädter setzen auch weiterhin auf SUV-Modelle. Das Produktportfolio wird nach unten hinten ergänzt. Unterhalb des Audi Q3 wird – nicht nur vom Namen her – der Audi Q2 platziert.

Der bekommt nun auch neue Scheinwerfer. Ins Scheinwerferlicht wird aber auch der Audi RS Q3 performance gerückt. Der hat dann 370 PS unter der Haube und schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,4 Sekunden.

Damit schlägt er sogar den gerade noch getesteten Ford Mustang oder aber auch das neue Mercedes-AMG C43 Coupé – nicht schlecht für einen SUV, der wird dem Begriff „Sport“ so wenigstens gerecht.

Audi RS Q3 performance

BMW

Es war klar, dass BMW in diesem Jahr noch etwas an der 7er Reihe schraubt. So erwarten wir den BMW 7er M760Li xDrive, den BMW 740e iPerformance, eine BMW 7er Langversion und damit auch die Elektrofahrzeug-Liebhaber etwas zu feiern haben, ein BMW i8 Sondermodell.

Borgward

Borgward hat erneut eingeladen, sich ein neues Modell anzusehen. Borgward BX5 wird es heißen. Erneut ein SUV, etwas kleiner als der Borgward BX7, den die Chinesen letztes Jahr auf der IAA vorgestellt haben.

Auf den europäischen Markt soll der Borgward BX5 dann mit Elektroantrieb kommen. Ob dieser Wunsch wohl in Erfüllung geht? Hinter der Marke steckt ein finanzstarker chinesischer LKW Hersteller, an Geldmitteln dürfte es also nicht scheitern.

Bugatti

Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, Bugatti wird – spätestens beim VW-Konzern-Abend – den Bugatti Chiron zeigen, den Nachfolger des Bugatti Veyron. Ein Super-Super-Sportwagen für diejenigen, die sowieso schon alles haben.

Citroen

Es gibt viel zu sehen bei Citroen. Die Franzosen zeigen den neuen Citroen Spacetourer, zwei Sondermodelle vom Citroen Cactus und ein Citroen E-Méhari Concept Car. Der soll an den guten, alten Mehari erinnern.

Ferrari

Der italienische Rennstall Ferrari bringt mit dem Ferrari GTC4 Lusso einen weiteren Traumwagen auf die Straße. Für viele wird es wohl ein Traum bleiben.

Interessante Nebengeschichte: Ein Nachbarsjunge (ca. 10 Jahre alt) hat gefragt wieviel PS mein Ferrari hätte. Er hatte den Ford Mustang gesehen und für ihn war klar: Pferd = Ferrari! Dazu hatte der natürlich auch noch die passende Farbe. Nicht schlecht Ford, das nenne ich mal einen Adelsschlag.

Fiat

Denke ich an Ferrari, dann denke ich sofort unweigerlich auch an Fiat. Fiat wird den neuen Fiat Tipo zeigen. Dazu erwarte ich dann noch den Fiat 124 Spider, ggf. in einer etwas sportlicheren Version.

Ford

Ford hat es bereits verkündet, es wird der neue Ford Kuga zu sehen sein. Der rückt nun, nicht nur optisch, nähe an seine Brüder „Edge“ und „EcoSport“ ran.

ford-kuga-genf-2016

Honda

Die Japaner stellen den neuen Honda Civic in Genf vor, ob es da dann noch Platz gibt für weitere Überraschungen? Das werden wir sehen.

Civic Hatchback Prototype

Hyundai

Nun wird es spannend, denn Hyundai präsentiert mit dem Hyundai Ioniq ein Fahrzeug bei dem der Kunde die Wahl hat: Hybrid (HEV), Plug-in-Hybrid (PHEV) oder reiner Elektroantrieb (EV). Der Hyundai Ioniq soll mit einer rein elektrischen Reichweite von ca. 300 km auf den Markt kommen, so könnte das doch was werden mit der Elektromobilität, oder?

Jaguar

Cat-Content geht immer, bei Jaguar wird wieder Benzin ins Blut gepumpt. Das Jaguar F-Type SVR als Coupe und Cabrio wird die Massen begeistern, da bin ich mir ziemlich sicher, spätestens dann, wenn Auto-Quartett gespielt wird: 5,0 Liter V8, 575 PS, 700 Nm, 3,7 Sek. von 0 auf 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h.

jaguar-f-type-svr-genf-2016

Kleiner Tipp für diejenigen, die nach Genf reisen: Probiert es auf den Autobahnen in der Schweiz nicht aus, die Geldstrafen dort sind ziemlich empfindlich.

Kia

Bei Kia erwarte ich den Kia Optima als Plugin-Hybrid und als Kombi-Version. Dazu werden wir vermutlich auch noch den Kia Niro sehen. Ein – was könnte es auch sonst sein – SUV mit Hybrid-Technologie.

Lexus

Lexus zeigt in Genf den Lexus LC 500h und den Lexus LS, der soll nun auch die Brennstoffzelle vom Toyota Mirai unter die Haube bekommen.

lexus-genf-2016

Mazda

Bei Mazda freue ich mich, wie Bolle jüngst zu Pfingsten, auf die Mazda RX Studie. Über die Concept-Studien wird es auch wieder einen eigenen Beitrag geben.

Maserati

Die Marke mit dem Dreizack stand für mich immer für elegante, sportliche Fahrzeuge. Nun kommt halt noch ein SUV dazu, bin ich eigentlich der Einzige, der da mit dem Kopf schüttelt?

Natürlich macht es Sinn, ein SUV zu bauen, die Nachfrage ist groß, der Markt muss gesättigt werden und die Porsche Cayenne, BMW X6 und Audi Q7 Käufer brauchen schließlich Alternativen. Nun denn, bei Maserati wird es stehen, das Maserati Levante SUV.

McLaren

Ich mag McLaren. Die Fahrzeuge sind ehrlich, teilweise etwas zickig und irgendwie wunderschön. Auf dem Stand von McLaren in Genf wird dieses Jahr der McLaren 675LT Spider stehen und mein automobiles Herz vermutlich schon im Stand beschleunigen.

Mercedes

Keine großen Überraschungen bei Mercedes-Benz. Zu sehen gibt es das wunderschöne C-Klasse Cabriolet und es bringt auch direkt die geschlossene Version als Mercedes-AMG C 43 Coupé mit sich.

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Unter der Haube? 3,0 Liter V6! Seitdem die Spritpreise im Keller sind, dürfen die Motoren auch gerne wieder etwas mehr Hubraum haben, oder? Ich persönlich finde das übrigens gut, mag die kleinen Luftpumpen eher weniger. Wirkungsgrad nach oben – Dach auf – Leben genießen.

Mitsubishi

Die Japaner zeigen das Mitsubishi ASX Concept und das Facelift vom Mitsubishi L200 Pickup, dazu erwarte ich noch ein paar Kleinigkeiten.

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Mitsubshi mag ich als Marke, die haben einen ganz eigenen Charakter, sind irgendwie beständig und natürlich schwebt darüber auch irgendwie immer der EVO-Geist. Nein, einen neuen EVO wird es in Genf nicht zu sehen geben, leider. Aber Träumen bleibt erlaubt.

Nissan

Nissan gibt sich in der Tat noch sehr verschlossen, ich erwarte natürlich – wie auf jeder Messe von Nissan – eine Studie. Was wir davon später auf der Straße sehen, ist natürlich eine andere Sache. Eigentlich müsste das Facelift vom Nissan GT-R auch in Genf stehen, aber eventuell heben sich die Japaner den auch für ein anderes Event auf.

Opel

Der Messestand von Opel wird gut besucht sein in Genf. Das liegt vor allem am Opel GT Show-Car und vermutlich auch an dem neuen Opel Astra Rennfahrzeug. Der Opel Mokka X rundet das Portfolio ab und ich denke, dass auch das Thema Konnektivität dort noch etwas größer gespielt wird.

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Porsche

Neue Motoren. Nur noch 4 Zylinder. Bei Porsche. Argh! Der 718 Boxster bekommt nicht nur seine (verdiente) dreistellige Nummer, sondern – wie der Cayman auch – neue Motoren. Da bin ich nun wahrlich gespannt, wie die Zielgruppe das auf nimmt, wobei – hat Porsche in den letzten Jahren überhaupt Fehler gemacht? Ich glaube nicht!

Peugeot

Die Franzosen zeigen den Peugeot Traveller und ich erwarte auch das Facelift vom Peugeot 2008.

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Renault

Bei Renault wird der neue Renault Scenic stehen und ich tippe auch auf den Renault Megane Grandtour. Ups, fast vergessen, die Renault Alpine Studie, die muss man natürlich gesehen haben.

Seat

Lange kein SUV mehr gehabt, oder? Jetzt kommen gleich zwei! Zum einen das Serienmodell von Seat, das wäre dann der Seat Ateca und wenn man ein paar Stände weiter geht, dann sieht man eine Vision.

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Skoda

Der VW-Konzernbruder Skoda zeigt mit dem Vision S Concept wie so ein 4,70 Meter langes SUV von Skoda aussehen könnte. Ein interessanter Fakt, denn damit ist das SUV derzeitig länger als der VW Tiguan.

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Smart

Das kleinste Cabrio aus dem Hause Mercedes-Benz gibt es bei smart. In Genf wird das smart Fortwo Cabrio „BRABUS edition“ ausgestellt.

Subaru

Subaru gehört zu den Marken mit denen ich leider noch gar keine Berührungen hatte. In Genf wird das Subaru XV Concept gezeigt, ich werde es mir ansehen.

Suzuki

Baleno, klingt wie ein Schokoriegel, oder? Hoffentlich muss der Suzuki Baleno nicht wegen zu vielen Kunsstoffteilen im Innenraum zurückgerufen werden. Kleiner Scherz.

Toyota

Natürlich gibt es auch bei Toyota ein Concept-Fahrzeug. Selbstverständlich ist es auch ein SUV: Toyota zeigt in Genf 2016 das Hybrid Concept-SUV C-HR!

Volvo

Nach dem sehr erfolgreichen Volvo XC90 und dem Volvo S90 kommt nun endlich was kommen musste. Der Kombi! Yeah! Ich freue mich sehr auf den Volvo V90, der auf der gleichen Plattform entstanden ist und so – nun vorverurteile ich das Fahrzeuge – eigentlich nur gut sein kann.

Volvo V90 Location Profile

VW

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Bei Volkswagen backt man ja derzeitig kleine Brötchen. Die einen mögen das, die anderen sagen, dass man lieber mit Vollgas in die Zukunft fahren sollte. In Genf steht das Facelift vom Volkswagen up! (der bekommt nun wahlweise einen 1.0 Liter Turbo 3-Zylinder mit 90 PS unter die Haube!) und ein – na wer kommt drauf? – Kompakt SUV!

Ihr seht schon, die SUVs haben dieses Jahr eine ganz starke Präsenz in Genf. Ich freue mich besonders auf den Opel GT, auf die Renault Alpine Studie, auf den Skoda Vision S, auf den Volvo V90, auf das Cabrio der C-Klasse und auf die Mazda RX Studie.

Was ich mir sonst noch erhoffe? Einfach mal wieder überrascht zu werden. Mal sehen, ob es den Herstellern in Genf gelingt.

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