Die Saison naht – jetzt den Oldtimer richtig vorbereiten

Die Tulpen sprießen und nicht nur den Gärtner juckt es in den Fingern. Wenn es euch wie mir geht, ihr keinen Schnee mehr sehen könnt und endlich wieder altes Blech bewegen wollt, dann heißt es jetzt: Ab in die Garage und ran ans Gefährt!

Wenn ihr euer Oldtimer-Schätzchen auf die Überwinterung vorbereitet und eingemottet habt, geht’s jetzt ganz einfach.

Oldtimer wieder auspacken

1. Auspacken

Darf euer Auto die Winterzeit im Pyjama verbringen? Falls ja, entfernt ihr einfach den Stoff und ein blitzeblankes Autochen steht vor euch. Falls nein, müsst ihr noch ein wenig Zeit in die Pflege des äußeren Erscheinungsbildes investieren.

Wer den Auspuff mit einem öligen Lappen vor Rost geschützt hat, sollte diesen jetzt entfernen. Sonst wird der Olditimer nicht lange laufen. Habt ihr im Innenraum so wie ich ein Trocknersäckchen mit Granulat, dann könnt ihr das jetzt ebenfalls entfernen und in den Keller legen.

2. Batterie prüfen

Denkt an die Batterie. Wer den Wagen permanent am Ladegerät hängen lassen kann, kann sich glücklich schätzen, denn er muss nur das Gerät abstöpseln. Wenn ihr keine Steckdose in der Garage habt, könnt ihr die Batterie im Keller kurz vor Saisonbeginn laden.

3. Wasser, Öl & sonstige Flüssigkeiten

Auch wenn ihr den Oldie nicht bewegt habt, kontrolliert ihr am besten die Flüssigkeiten. Ich fange immer mit einem Blick unters Auto an. Wenn sich da eine Lache gebildet hat, ist das schon mal gut zu wissen.

Anschließend kontrolliere ich den Ölstand und fülle gegebenenfalls auf. Dann überprüfe ich den Stand vom Kühlmittel und als nächstes den Stand der Scheibenwaschanlage.

Wenn alles passt, geht’s auf zu einer Probefahrt, die auch gern ein bisschen länger dauern darf.

Oldtimer wieder fit für den Frühling machen: Öl prüfen

4. Waschen, Luftdruck und Probefahrt machen

Die Fahrt führt zur nahegelegen Tankstelle. Ich hatte vor der Überwinterung den Luftdruck erhöht und senke ihn jetzt wieder auf die vorgeschriebenen Werte ab. Okay, ich mache immer ein bisschen mehr Druck drauf, weil ich finde, dass er dann besser fährt.

Jetzt wird der Oldtimer von Hand gewaschen und dann schön abgeledert. Nach der äußerlichen Reinigung folgt die Reinigung von innen. Scheiben und Chrom bekommen extra viel Aufmerksamkeit.

Wenn alles strahlt und glänzt, geht die Fahrt weiter in die Landschaft. Das Auge genießt die bunte Vielfalt und das Ohr lauscht auf ungewollte Geräusche aus dem Maschinenraum. Wenn die Temperatur nicht ins außergewöhnliche steigt, steht einer tollen Saison nichts mehr im Wege…

Bildquelle:
Motoröl: konglinguang/iStock/Thinkstock

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