Welcher Motorradhelm ist der Richtige?

Zwischen dem Sicherheits-Aspekt und der Optik, dem Wohlfühlen unter dem Helm und der Bezahlbarkeit ist jeder Mopedfahrer hin und hergerissen…

Was brauche ich?

Bluetooth-Vorrichtung für die Erreichbarkeit unterwegs oder die Navi-Ansagen vom Smartphone? Intergrierte Sonnenblende? Sicherheitstest-Ergebnis? Lautstärke bzw. Windgeräusche? Klapphelm oder Integral? Oder doch der Jethelm mit cooler Motorrad-Brille? Die Möglichkeiten sind zahlreich!

Ebenso schwierig wie meine Maschinenauswahl empfand ich die Suche nach dem geeigneten Helm. Suchportale, Testergebnisse und letzten Endes die Beurteilungen der Käufer haben mir dabei geholfen. Dennoch habe ich mich nach einem Jahr umentschieden.

Integral- oder Klapphelm?

Das erste Jahr bin ich mit einem Integralhelm gefahren und war echt begeistert. Kaum Windgeräusche, die integrierte Sonnenblende war trotz Handschuhen schnell und einfach zu bedienen. Da ich aber Brillenträger bin, habe ich mir jedes Mal nach dem Aufsetzen meine Brillenbügel ins oder auf das Ohr geschoben (trotz der integrierten Aussparungen für Brillenbügel)…

Dann kam der Sommer mit über 30°, und ich bin fast eingegangen – schwarzer Helm, trotz offenem Visier und Lüftungsklappen. Ich hatte schon ein Sirren in den Ohren und sah viele kleine bunte Bläschen, während ich im Stau stand.

So gings nicht weiter, ein anderer Helm muss her… und wieder ging die Suche los.

Umgestiegen bin ich dann auf einen Klapphelm. Was für eine Wohltat!

Die Brille bleibt auf der Nase und der Helm wird leicht auseinandergezogen beim Aufsetzen. Und bei der Fahrt durch die Stadt kann ich guten Gewissens den Helm aufklappen, denn die intergrierte Sonnenblende hält mir die Brummer aus den Augen. Das Gewicht des Helms ist durchaus erträglich, wenn auch etwas schwerer als der Integralhelm.

Motorradhelm_Vielfalt

Überwiegend unterwegs in der Stadt oder auf der Bahn?

Bin ich dann aber auf der Autobahn unterwegs, sind die Windgeräusche und Luftverwirbelungen unter dem Helm schon ein Thema: Die Augen tränen schon mal, weil irgendwo Luft reinströmt, bei starkem Regen läuft das Regenwasser auch mal innen über das Visier. Und die Sirene des Krankenwagens habe ich einmal fast nicht gehört.

Aber die Möglichkeit, im Stau oder in der City den Helm aufzuklappen und frische Luft in die Lungenflügel zu bekommen, der leichte Fahrtwind, reduziert durch die Frontscheibe, erfrischt zusätzlich – für mich eine klare Entscheidung.

Was ist euch besonders wichtig bei eurem Motorradhelm? Welchen Helm habt ihr gekauft und warum?

 

GASTBEITRAG von Ralf Bassenberg, Kollege aus dem Zentralen Benutzerservice der R+V

Fotoquelle:
Helme – Mr. Timmi/iStock/Thinkstock
Helm & Handschuhe – Corr/iStock/Thinkstock

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