Vorschau: Paris Autosalon 2016 Highlights

Für den Autosalon 2016 in Paris (1. bis 16. Oktober 2016) erwarten wir auch in diesem Jahr eine gesunde Mischung: Studien, Concepte, Serienfahrzeuge. Nachdem wir am Mittwoch ja bereits den BMW i3 und den Opel Ampera-e vorgestellt hatten, möchte ich heute weitermachen und einige Highlights präsentieren, die man unbedingt auf dem Schirm haben sollte:

Audi

Audi wird neben dem Audi A5 Sportback mit passendem S5 Sportmodell auch den Audi RS3 als Limousine bringen. Hier wurde noch nicht viel verraten, aber das Fahrzeug wird sicherlich ein Knaller – vor allem im Export.

2015-Audi-RS3-Fahrbericht-Test-Jens-Stratmann-5

Für uns (und sicherlich auch Porsche) dürfte der Audi Q5 interessant werden. Der dient dem Porsche Macan als Bodengruppe und dementsprechend darf man gespannt sein, was uns dort erwartet.

Hyundai

Hyundai präsentiert den neuen Hyundai i10. Neue Optik, neue Assistenzsysteme, Klimaautomatik, ein beheizbares Lenkrad, eine Sitzheizung, Multifunktionskamera … Das liest sich ja quasi wie eine Optionalitäten-Liste wie aus der Oberklasse – dabei sprechen wir hier über ein Kleinfahrzeug. Den Hyundai i10 schaue ich mir auf jeden Fall an, denn der könnte wirklich interessant werden.

2017-hyundai-i10

Opel

Opel Ampera-e – klar! Der wird definitiv interessant sein. Daneben wird der Opel Karl Rocks präsentiert. Opel hat hier bereits positive Erfahrungen mit dem Lifestyle-Fahrzeug Opel Adam gemacht, der neben der sportlichen Opel Adam S Version ja auch als Opel Adam Rocks einen gewissen Offroad-Look verpasst bekommen hat.

New Opel KARL ROCKS

Nun bekommt der Opel Karl auch seine 18 mm höhere Bodenfreiheit (sicherlich auch dank den 15″ Alufelgen) – Sieht meiner Meinung nach stimmig aus und wird den Großstadtdschungel beleben. Mir gefällt er!

SEAT

Seat präsentiert in Paris natürlich den Seat Ateca. Darüber hinaus werden wir aber noch einiges zum Thema Konnektivität erfahren – neben SUVs und Elektromobilität ist das ja ein weiteres spannendes Thema auf dem Automobil-Salon in Paris.

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Skoda

Skoda feiert mit dem Skoda Kodiaq die Publikums-Premiere in Paris und bringt definitiv ein Highlight mit zum Autosalon 2016. Jetzt dürfen auch die Endkunden das Fahrzeug sehen und begutachten, bevor es 2017 in den Handel kommt.

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SUVs sind im Trend. Dieser Trend wird nicht morgen vorbei sein, somit ist es meiner Meinung nach nur richtig und vor allem auch wichtig, ein Fahrzeug dieser Art auf die Straße zu bringen.

Ein Pionier von Skoda, gebaut aber aus bewährten Teilen. Wenn der jetzt noch zu attraktiven Preisen auf den Markt kommt, dann ist der Erfolg vorprogrammiert. So wie das neue Beginner Album auf Platz 1 gehen wird, so wird der Kodiaq auch ein Verkaufsschlager – da bin ich mir so ziemlich sicher.

Dennoch hat er nicht alles aus dem Baukasten abbekommen. Volkswagen hält Skoda da noch etwas auf Distanz, der Kodiaq hat ein ansprechendes Infotainment-System, aber z.B. noch nicht das Active Info Display – ein paar Spielereien möchte man sich dann wohl doch noch exklusiv für Audi und VW behalten.

Ich hätte mir noch mehr von dem eigentlichen Concept gewünscht, aber so ist es vermutlich einfacher zu realisieren und vor allem auch günstiger auf die Räder zu stellen. Was ich toll finde: Scharfe Kanten!

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Mit 720 bis 2.065 l (bei umgeklappter Rücksitzbank) Volumen bietet der Skoda Kodiaq den größten Gepäckraum seiner Klasse. Fünf Aggregate, zwei TDI- und drei TSI-Motoren, bilden die Motorenpalette zum Verkaufsstart des Skoda Kodiaq. Ihre Hubräume betragen 1,4 und 2,0 l, die Leistungsspanne reicht von 92 kW (125 PS) bis 140 kW (190 PS).

Gut, kennen wir alles, alles bewährte Technik. Die Preise vom Skoda Kodiaq? Die sind noch nicht bekannt und wurden noch nicht kommuniziert – es wird zwar heiß spekuliert, aber darauf müssen wir wohl noch warten. Aber festlegen möchte ich mich schon einmal: Neben dem Seat Ateca wird der Skoda Kodiaq zu den SUV Lieblingen in Paris gehören.

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz bzw. Mercedes-AMG schneidet nun endlich dem Mercedes-AMG GT das Dach ab. In Paris wird er stehen: Mercedes-AMG GTC – der Roadster vom GT. Ein Exot, denn an fast allen anderen Ständen dominieren die SUVs.

Doch keine Angst, auch am Mercedes-Benz Stand wird man das ein oder andere SUV erspähen können – sogar ein neues Modell: Mercedes-AMG GLC 43 Coupé. Bekannter Motor, bekanntes Design, gelungene Mischung.

Volkswagen

Volkswagen wird uns überraschen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die diesjährige Studie KEIN SUV sein wird. Ich sehe hier eher einen Ausblick auf den Golf-Nachfolger, sicherlich als Studie mit Elektroantrieb – da lohnt sich der Blick also auch.

Ich bin für euch in Paris, werde unzählige Fotos machen, aber auch den Blick schweifen lassen. Meine Messe-Berichterstattung möchte ich dieses Jahr in vier Beiträgen aufteilen: Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklasse, SUVs und Studien. Ich bin mir jetzt schon bewusst, dass es für jeden Beitrag genug Fahrzeuge in Paris geben wird.

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