R+V24 Mit Uber durch Bangkok - lohnt sich das?

Mit Uber durch Bangkok – lohnt sich das?

Bangkok ist mit über 8 Millionen Einwohnern nicht nur die größte Stadt des Königreiches Thailand, sondern auch deren Hauptstadt. Die Stadt selbst hat eine Fläche von mehr als 1,5 km2 und ist durch den Chao Phraya, einen der beiden größten und wichtigsten Flüsse des Landes neben dem Mekong, geteilt.

Das öffentliche Verkehrsnetz in Bangkok ist sehr gut ausgebaut und man kommt innerhalb der Stadt sehr einfach von A nach B! Es gibt den Skytrain, die Metro (MRT) und den Airport Rail Link, der den internationalen Flughafen Suvarnabhumi mit der Innenstadt verbindet. Damit kommt man problemlos in die Touristenzentren Sukhumvit oder Silom – lediglich die zwischen dem Chao Phraya und Sukhumvit gelegenen „Altstadt“ Bangkoks (Rattanakosin) ist mit diesen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen.

Dafür gibt es aber einige andere Möglichkeiten, sich schnell durch Bangkok zu bewegen:

Bangkok_Straße

Unterwegs via TukTuk

TukTuks bestimmen Bangkoks Stadtbild! Überall sind die dreirädrigen Gefährte unterwegs. Machen wir uns nichts vor: Mit TukTuks fahren Touristen. Dementsprechend unterschiedlich sind hier die Preise – man könnte schon fast von Abzocke sprechen. Ein gutes Verhandlungsgeschick zahlt sich aus!

Unbedingt meiden sollte man die TukTuks, die einen ansprechen und zu einem sehr günstigen Preis mitnehmen wollen – dann stehen einem nämlich einige Zwischenstopps in diversen Goldgeschäften oder Schneidereien bevor. Es handelt sich dabei um Bekannte oder Verwandte des TukTuk-Drivers, der für jeden Kauf der (unfreiwilligen) „Besucher“ eine saftige Provision kassiert.

tuktuk Bangkok

Günstig mit dem Bus

Busse sind eine sehr günstige Alternative zu überteuerten TukTuks – die Preise variieren zwischen 20 und 60 Cent und die Verbindungen sind sehr gut. In ganz Bangkok gibt es um die 400 Buslinien, die in der Stadt verkehren. Das einzige Problem kann hier die Verständigung und das Zurechtfinden sein – die Ziele stehen nämlich nur auf Thai an den Bussen und Fahrpläne an Haltestellen gibt es keine. Es wäre einfach unmöglich, bei den verstopften Straßen eine festgelegte Ankunftszeit anzugeben.
Verschiedene Seiten im Internet helfen dabei, die richtige Busverbindung zu finden. So zum Beispiel die Seite Transit Bangkok.

Bequem mit dem Taxi

Taxis bekommt man in Bangkok an jeder Ecke für einen Spottpreis! Vorausgesetzt, der Taxi-Fahrer fährt mit Taxameter. Das versprechen zwar einige Taxen mit bunten Werbebotschaften auf ihren Autos – es heißt aber noch lange nicht, dass sie den Meter tatsächlich anschalten. Deshalb sollte man vor dem Einsteigen immer fragen, ob der Fahrer mit Meter fährt.

Willigt der Fahrer ein, sollte darauf geachtet werden, dass der Taxameter auch wirklich eingeschaltet ist – es leuchtet eine rote 35 auf: Die Anfahrtsgebühr liegt bei 35 Baht (etwa 0,90 Euro). Die Preise für jeden weiteren km sind festgelegt und werden auch im Taxi ausgewiesen.

Die Kosten sind in Bangkok sehr günstig. Für eine Strecke von 20 km zahlt man durchschnittlich 200-300 Baht (5-8 Euro) in der Hauptreisezeit. Es kann natürlich sein, dass die Preise in der Nebensaison variieren und man noch günstiger unterwegs ist.

Taxis in Bangkok

Uber statt Taxi – ja oder nein?

Mit der Uber-App kann man schnell ein Fahrzeug bestellen. Man hat genau im Blick, wann der Fahrdienst am vereinbarten Treffpunkt ankommt und wie hoch die Kosten sein werden. Alles ist sehr transparent.

Doch lohnt es sich, auf den Fahrdienst zu warten, statt einfach in das nächste Taxi einzusteigen?

Ja, wenn man sich lästiges Gefeilsche oder Diskussionen um das Taxameter ersparen will.

Nein, wenn es rein um den Preis geht.

Eine Taxifahrt mit Taxameter wird vermutlich am Ende doch die günstigere Variante sein.

Dennoch kann die App als „Richtwert“ dienen: Wenn man in etwa wissen möchte, was eine Fahrt von A nach B kostet, ist die App ein guter Indikator. Fährt man mit Taxameter, wird es vermutlich günstiger, verhandelt man mit einem Fahrer einen Preis, sollte er nicht über dem Preis in der Uber-App liegen.

Wie funktioniert die Uber-App?

Eines vorweg: In Bangkok gibt es überall, selbst in der kleinsten Garküche, WLAN. Damit kann man sich über die App jederzeit und von überall einen Mitfahrdienst buchen.

Um alle Möglichkeiten aufgeführt zu haben: Mietwagen

Der Vollständigkeit halber sollte hier auch die Möglichkeit des Mietwagen-Verleihs genannt werden. Doch eines vorab: Das ist keine gute Idee! Zum einen aus Kostengesichtspunkten und dem sehr gut ausgebauten Verkehrsnetz – was auch zum anderen führt: dem Verkehr! In Bangkok herrscht Verkehrschaos! Besonders für uns Europäer erscheint der Verkehr dort als buntes Wirrwarr aus Autos, Transportern, Taxen, TukTuks, Bussen und Motorbikes. Hinzu kommt der Linksverkehr.

Wer sich aber doch zutraut, in Bangkok Auto zu fahren, der sollte beim Mietwagenverleih auf ein paar Details achten.

Falls ihr neben dem Großstadtflair in Bangkok noch weitere Highlights erleben wollt und nur 3 Wochen Zeit habt, findet ihr hier eine Reiseempfehlung durch Thailand.

 

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