Alpine A110 Sportwagen

Renault, Seat Ibiza, Alpine A110 und Mitsubishi

Im ersten Genf 2017 Preview Beitrag hatten wir eine interessante Mischung, vom 200 PS starken Kleinwagen über den neuen Hyundai i30 Kombi bis hin zum VW Arteon, dem Fastback von Volkswagen. Heute wird es nicht minder interessant. Wir zeigen das Facelift vom Renault Captur, zeigen mit dem neuen Seat Ibiza einen gut vernetzten Kleinwagen, mit dem Mitsubishi Eclipse Cross einen neuen SUV und mit dem Alpine A110 einen „bezahlbaren“ Sportwagen.

Renault Captur Facelift

Die Marke Renault wurde 1898 gegründet und ist damit einer der ältesten Automobilhersteller der Welt. Seit 1907 ist Renault auf dem deutschen Markt präsent.

Seit 2013 vertreibt Renault auch den Renault Captur, einer Mischung aus SUV-Design und Kleinwagen-Format. Crossover nennt Renault die Gattung selbst und genau dieses Fahrzeug bekommt nun nach vier Jahren Produktionszeit das verdiente Update. Er ist recht erfolgreich: Mit über 215.000 verkauften Modellen im vergangenen Jahr ist der Renault Captur das meistgefragte kompakte Crossover-Modell in Europa. In Deutschland rangiert das Fahrzeug auf Platz zwei der meistverkauften Renault Modelle. Es wurde 21.000 mal verkauft. Im Segment der sogenannten B-SUV-Fahrzeuge ist das die Pole-Position. Gute Gründe, beim Facelift nur behutsam zu agieren.

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Er soll über ein aufgefrischtes Interieur und einem nochmals erweiterten Angebot an Individualisierungsmöglichkeiten verfügen. Die Front zeigt sich in neuer Geastalt und bekommt nun auch die markentypische Lichtsignatur in „C“-Form. Das Facelift bringt neue Ausstattungsdetails, sowie Optionen wie Voll-LED-Scheinwerfer Pure Vision oder aber das große Panorama-Glasdach mit in den Konfigurator.

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Nähe zum größeren Renault SUV (dem Renault Kadjar) soll der neu gestaltete Kühlergrill symbolisieren. Die Rückleuchten nehmen die aktualisierte Lichtsignatur (in „C“-Form) ebenfalls auf, da muss man demnächst also aufpassen, dass man einen Renault nicht mit einem Skoda verwechselt und man hat auch schon Mercedes-Benz Erlkönige mit der „C“-Signatur gesehen.

Neu gestaltete Felgen im 16- und 17-Zoll-Format kommen in die Radkästen und auch neue Farben bringt das Facelift mit sich. So z.B. Atacama-Orange und Ozean-Blau. Über 30 Farbkombinationen für Karosserie und Dach sind möglich.

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Ich schätze, dass der Basis-Preis von 15.690 Euro gehalten werden kann bzw. wenn dann nur gering steigt.

Neuer Seat Ibiza

Der neue SEAT Ibiza wurde der Fachpresse bereits gezeigt. In Genf feiert der neue Kleinwagen aus dem SEAT Segment offiziell seine Weltpremiere. Über 5,4 Millionen verkaufte Fahrzeuge. Ddas kann sich sehen lassen und die 5. Generation wird den Erfolg nicht bremsen, da bin ich mir sicher.

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Der neue Seat Ibiza ist mit der modernsten Technologie des Volkswagen Konzerns hergestellt. Demzufolge ist es das erste Fahrzeug produziert auf Basis der MQB-A0-Plattform. Er zeigt sich gut vernetzt  und wurde natürlich umfassend überarbeitet. Technisch wird er beindrucken und ab Juni 2017 wird er im Handel stehen.

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Ich schätze, dass der Startpreis um die 13.000 Euro liegen wird. Den Seat Ibiza werden wir so schnell wie möglich im Fahrbericht vorstellen, da es meiner Meinung nach einer der interessantesten Kleinwagen der Neuwagen-Saison 2017 ist.

Alpine A110

Einmal im Leben ein Sportwagen fahren/besitzen. Wer träumt nicht davon? Inzwischen habe ich diesen Traum auf die „Best-Ager-Zeit“ geschoben, das kennen vermutlich auch einige. Neben den klassichen Modellen gesellt sich da nun ein neues Fahrzeug auf die Liste der „noch zu fahrenden Fahrzeuge“.

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Noch vor der Weltpremiere auf dem Genfer Auto-Salon veröffentlicht Alpine erste Bilder des neuen Seriensportwagens A110. Die Plattform und die Karosserie des von Grund auf neu konzipierten Seriensportwagens A110 werden komplett aus Aluminium gefertigt. Neben dem niedrigen Gewicht gehören kompakte Abmessungen und die exzellente Aerodynamik zu den Kernmerkmalen des neuen Modells. Innerhalb von 4,5 Sekunden soll es von 0 auf 100 km/h gehen.

Doch wer oder was ist Alpine eigentlich? Es ist nicht der Car-Infotainment-Hersteller gemeint. Die Marke Alpine wurde 1955 von Jean Rédélé als Sportwagenmarke gegründet. Alpine überzeugte mit sieben Modellreihen zwischen den Jahren 1955 und 1994 und gehört bereits seit 1973 zum Renault Konzern. Ab dem Jahr 1994 wurde es still um Alpine. Doch die Sportwagenmarke kehrte im Jahr 2016 mit einer neuer Sportwagenstudie zurück.

Und das daraus resultiertende Serienmodell steht in diesem Jahr auf dem Genfer Automobil-Salon. Der neue Alpine Seriensportwagen kommt Ende 2017 in den Handel. Die ersten 1.955 Exemplare, werden als exklusive Sonderedition „Première Edition“ ausgeliefert. Der Alpine A110 wird am Traditionsstandort Dieppe produziert. Der Sportwagen verfügt über einen Heckdiffusor und einen durchgängig flachen Unterboden – Merkmale aus der Welt der Supercars und des hochklassigen Motorsports. Hieraus resultieren ein hoher Anpressdruck an der angetriebenen Hinterachse und eine exzellente Fahrstabilität.

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Der Preis des Sportwagens wird zwischen 55.000 und 60.000 Euro liegen. Damit rückt dieser Sportwagen-Traum gar nicht in die so weite Ferne… vor allem nicht, da ich ja noch ein paar Jahre Zeit zum sparen habe.

Mitsubishi Eclipse Cross

Das neue Kompakt-SUV Eclipse Cross feiert Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2017. Nach dem Mitsubishi Space Star ist es das zweite Fahrzeuge im Mitsubishi-Stall bei dem nun ein alter Name benutzt wird.

Die Mitsubishi Motors Corporation ist übrigens der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, ja da gibt es nicht nur Rinder.

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Das Sportcoupé Mitsubishi Eclipse wurde von Anfang 1990 bis Ende 2012 in vier Generationen gefertigt. 2012 wurde die Produktion ohne Nachfolger eingestellt.

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Nun kommt also ein neuer Eclipse, leider ist es kein Sportcoupé, sondern ein SUV. Optisch soll der Mitsubishi Eclipse Cross die scharf geschnittene Linienführung eines Coupés mit dem robust-dynamischen Auftritt eines SUV und der markentypischen Formensprache von Mitsubishi verbinden. Seine Konturen sind laut Hersteller geprägt von einem keilförmigen Profil mit markanter Gürtel- und ausgeprägter Charakterlinie, kurzen Karosserieüberhängen, athletisch wirkenden Radhäusern und einer markanten Heckpartie mit stark geneigter Heckscheibe.

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Unter die Haube kommt ab Marktstart entweder ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder CVT-Getriebe oder ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit einer neuem Achtgang-Automatik.

Laut Hersteller verfügt der Mitsubishi Eclipse Cross über die modernste Konnektivität, über eine benutzerfreundliche Bedienung und über ein Head-up-Display. Das Infotainment-System „Smartphone Link Display Audio“ (SDA) verfügt über Apple Car Play und Android Auto.

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Der Mitsubishi Eclipse Cross ist 4,40 m lang, 1,80 breit (ohne Aussenspiegel) und 1,68 m hoch. Der Radstand beträgt 2,67 Meter und dürfte den Passagieren zu Gute kommen. Die Markteinführung vom Mitsubishi Eclipse Cross in Europa startet im Herbst 2017. Preise sind noch nicht bekannt.

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