Die Sonne in Irland genießen

Möchte man nach Irland reisen, ist die häufigste Frage nach der Jahreszeit mit den wenigsten Regentagen. Statistisch gesehen ist das beste Reisewetter daher April oder Juli, mit „nur“ 15 Regentagen im Monat. Mit dieser Weisheit starteten man am besten im Juli diese viertägige Rundreise.

Tipp: Da man in Irland nie weiß, wie das Wetter sich entwickelt, darf im Reisekoffer eine Regenhose und Regenjacke nicht fehlen. (Mit einem Schirm kann man leider nicht viel anfangen. Der behindert nur und wenn es windet ist dieser nicht zu gebrauchen). Auch in den Sommermonaten wird es oft nicht über 25 Grad. Daher ist man mit Shirt und langer Hose als Europäer gut ausgestattet.

Folgende Reiseroute durch Irland ist zu empfehlen (4 Tage):

Tag 1:

Gelandet in Dublin, sollte man zuallererst eine Mietwagenstation ansteuern, da man sich direkt am Flughafen befindet, sind dort mehrere vor Ort. Je nach Anzahl der Reisenden empfiehlt es sich ein entsprechend großes Fahrzeug anzumieten, damit man das Gepäck sicher unterbringen kann und noch genügend Platz für alle Mitfahrer vorhanden ist.

Tipp: Da in Irland Linksverkehr herrscht, sollte man auf jeden Fall auf eine Vollkasko Versicherung ohne Selbstbeteiligung bestehen: Die Außenspiegel leiden wirklich sehr und sind zum Glück leicht wieder anzubringen!

Sollte man spätnachmittags in Dublin landen, empfiehlt es sich eine Nacht dort zu bleiben und aufgrund der langen Autofahrten früh morgens die Weiterreise zu starten.

Tipp: Natürlich gibt es hier, wie in jeder anderen Großstadt auch zahlreiche Restaurants, von Hamburgern bis hin zu Pizza. Als Geheimtipp empfiehlt sich das Irish Pub John Kavanagh – The Gravediggers, eine kleine urige Kneipe mit dem angeblich besten Guiness Bier und leckeren Tapas.

Tag 2:

Von Dublin aus geht es dann zu der ersten Sehenswürdigkeit: Cliffs of Moher. In 3,5 Stunden erreicht man die bekanntesten Steilklippen Irlands. Sie liegen an der Südwestküste der irischen Hauptinsel im County Clare nahe den Ortschaften Doolin und Liscannor.

Irland - Cliffs of Moher

Cliffs of Moher

Bei strahlendem Sonnenschein eine Touristenattraktion, daher sollte man diese Attraktion frühzeitig besuchen, so vermeidet man überfüllte Parkplätze und Gedränge an den Aussichtsplattformen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro. Nach ca. einer Stunde Aufenthalt geht es weiter nach Dingle. Das National Geographic bezeichnete diese Halbinsel als „den schönsten Ort auf der Welt“ . Man erreicht diese in nur weiteren 3 Stunden Autofahrt.

Hier ist es nicht schwer sich in eine schöne Bed& Breakfast Unterkunft mit bezaubernder Aussicht aufs Wasser einzumieten, wie z.Bsp. das Dunlavin House , mit Blick auf die Bucht von Dingle.

Ausblick in Dingle

Blick auf die Bucht von Dingle

Aber auch abends hat Dingle einiges zu bieten, zahlreiche Pubs Sea-Food-Restaurants laden hier zum kulinarischem Schlemmen ein. Wer vor allem frischen Frisch essen möchte, geht ins Doyle´s Seafood Restaurant.

Tag 3:

Von Dingle geht es dann am nächsten Tag in der Früh ca. 1 Stunde weiter nach Killarny. Diese Stadt liegt an den nördlichen Ausläufern der Macgillycuddy’s Reeks, Irlands höchstem Gebirgszug, und nahe dem Lough Leane, dem größten der drei Seen im Killarney-Nationalpark.

Von hier aus kann man den 214 km langen Rundweg Kerry Way beginnen, der in Killarny beginnt und normalerweise in 9 Tagesetappen geteilt ist.

Wer sich jedoch auf der Durchreise befindet, sollte die Gelegenheit nutzen, um mit dem Auto eine Etappe auf der insgesamt 179 km langen Panoramaküstenstraße Ring of Kerry zum Aussichtspunkt Ladies View zu fahren. Sie erreichen diesen in 21 Minuten und sich auf einen atemberaubenden Blick auf den Upper Lake des Killarney-Nationalparks freuen.

Ring of Kerry

Ring of Kerry Ladies View

Tipp: Da diese Straßen sehr holperig und kurvig sind, empfiehlt es sich öfters einen Stopp einzulegen. So bekommt man noch mehr Eindrücke von dieser landschaftlichen Umgebung.

Vom Ladies View aus sind es dann auch nur noch 1,5 Stunden an den nächsten Übernachtungsort Cork.

Diese Stadt ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt der Republik Irlands. Sie ist sowohl für seine historischen Sehenswürdigkeiten als auch für die Parks und Gärten bekannt. Die beiden schönsten Gärten der Stadt Cork sind der Fitzgerald Park, direkt am Ufer des Lees gelegen. Sollten sie als an dem Tag noch etwas Zeit übrighaben, empfiehlt es sich diese aufzusuchen.

Wenn sie abends in ein warmes Bett fallen möchten, hat die Stadt eine zahlreiche Auswahl an tollen Hotels. Das The Kingsley Hotel ist zentral gelegen und absolut zu empfehlen.

Tag 4:

Jetzt geht es zurück nach Dublin, hier lohnt es sich auf dem Weg an Blarney Castle einen Stopp einzulegen. Die Burg befindet sich in dem irischen Dorf Blarney, neun Kilometer nördlich der Stadt Cork. Blarney Castle ist heutzutage aufgrund der großen Bekanntheit in der englischsprachigen Welt eine der populärsten Tourismusattraktionen Irlands. Jährlich küssen Zehntausende den Stein der Sprachgewandtheit, wobei man sich kopfüber über die Brüstung lehnen muss. Der Eintritt kostet für Erwachsene 14 Euro.

Burh auf dem Weg nach Cork

Blarney Castle

Achtung: Je nachdem wann ihr Rückflug geht, sollten Sie genug Zeit einplanen, da es bis in die Hauptstadt zurück mindestens weitere 3,5 Stunden dauert.

Noch ein paar Worte zum Schluss:

Auch wenn man man bei diesen vier Tagen Irland wirklich viel Zeit im Auto verbringt, bekommt man dafür landschaftlich sehr viel zu sehen. Daher empfiehlt sich diese für Erwachsene zwischen 18-45 Jahren, da man sehr viel im Auto sitzt ist sie als Familienausflug doch eher ungeeignet. Wer sich daher länger an einem Ort aufhalten möchte, z.Bsp. um die Städte zu erkunden, sollte 1-2 Tage mehr einplanen. (+ 1 Tag Aufenthalt in Dingle oder 1 Tag Aufenthalt in Cork)

Insgesamt sollte man mit Flug, Mietwagen, 3-4 Übernachtungen Hotels oder Bed & Breakfast-Unterkunft ungefähr (bei 4 Personen) 800 Euro einplanen, wobei hier noch keine weitere Verpflegung und Eintrittsgelder mit eingerechnet sind.

Tipp: Schutz für euren Mietwagen im Ausland

Wenn ihr ein Fahrzeug im Ausland mieten wollt, gelten für den Mieter die lokalen Gesetze und Regelungen zum Versicherungsschutz. Auf was ihr achten solltet, könnt ihr hier nachlesen.

Also dann: Gute Reise

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