Neuwagen 2017 unter 40.000 Euro

In der Preisklasse der Neuwagen 2017 um die 40.000 Euro gab es in Genf zwei Premieren, die ich euch unbedingt etwas detailierter zeigen möchte. Zum einen den neuen Volkswagen Arteon und zum anderen den Skoda Octavia RS 245. Bei beiden Modellen gehe ich davon aus, dass sie die Herzen der potenziellen Kunden und Käufer erreichen werden und das gilt auch für den dritten Vertreter. Alle drei Modelle möchte ich in diesem Jahr noch detaillierter vorstellen.

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Fangen wir an mit der Weltpremiere, dem Volkswagen Arteon. Die geschätzten Kollegen der Auto Motor Sport haben ihn „Den schickeren Superb“ genannt. Andere vergleichen ihn mit dem VW Passat CC und das passt natürlich auch, denn schließlich ist er der Nachfolger vom Volkswagen CC.

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Neuwagen 2017: VW Arteon

Die Namensänderung hat bei Volkswagen bereits Tradition. Als der Volkswagen Corrado damals wie Blei in den Regalen lag, änderte Volkswagen den Namen in Scirocco. Auch der Kleinwagen Lupo musste zwei Buchstaben einbüßen und wurde zum up, von daher wundert es mich nicht, dass der Volkswagen CC nun Arteon heißt.

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Er baut auf dem modularen Querbaukasten von Volkswagen auf, hat eine riesige Heckklappe und mächtig Platz im Innenraum. Bei der ersten Sitzprobe in Genf hat sich gezeigt, dass vor allem die Passagiere in der zweiten Reihe von dem langen Radstand profitieren.

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Unter die Haube kommen die guten(?) alten(!) Bekannten. Die Leistungrange wird bei der Markteinführung zwischen 150 und 280 PS liegen. In der Basis rechnet man mit knapp 34.000 Euro, einen Wert den man sicherlich schnell nach oben treiben kann, denn Optional bietet der neue VW Arteon fast alles was der Konzern-Baukasten mitbringt und er bringt sogar neue Technologien mit sich. Neue Assistenten, die das Auto fahren sicherer und bequemer machen sollen.

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So z.B. weiß das Fahrzeug zukünftig schon vor dem Fahrer wann eine Kurve kommt. Das Licht leuchtet dann schon vorher in die Kurve hinein und der adaptive Tempomat kann sich auch zukünftig an die Höchstgeschwindigkeiten halten.

Die Auto Motor Sport wird recht haben, der VW Arteon ist der schickere Superb, unterm Strich wird der Skoda aber günstiger bleiben. Die neue Front vom Arteon sollte man sich dennoch merken, denn meiner Meinung nach, wird sie auch zukünftige Modelle von Volkswagen zieren und wer weiß, eventuell erleben wir ja demnächst auch noch ein echten VW Arteon R mit knapp 400 PS?

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Bei einer Sache muss ich mir aber die Frage stellen, ob die Designer Tomaten auf den Augen hatten: Bei der R-Line drehen die Felgen auf der Beifahrer-Seite gefühlt in die falsche Richtung. Während die Tuner und Zubehör-Felgen-Hersteller sowas inzwischen beachten und passende Felgen für beide Seiten anbieten, schläft Volkswagen in der Sache scheinbar noch. Eventuell bin ich aber auch der einzige, den das stört:

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Der Skoda Octavia RS 245 feierte auch seine Premiere in Genf. Dieses Modell ist der stärkste Octavia in der Firmengeschichte. Das Topmodell versteckt 245 Pferdchen unter der Motorhaube. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt, von 0 auf 100 km / h beschleunigt der RS 245 in 6,6 Sekunden.

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Neuwagen 2017: Skoda Octavia RS 245

Der Motor entwickelt ein maximales Drehmoment von 370 Nm zwischen 1.600 und 4.300 U / min. Der 2.0 Liter Benziner wird, wie man den Werten entnehmen kann, auch weiterhin mit einem Turbolader zwangsbeatmet. Waren Turbolader früher immer anfällig, bereiten die heutzutage fast keine Probleme mehr – nur um hier auch mal Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Auch die Kinderkrankheiten der DSG-Getriebe hat der Konzern inzwischen im Griff, denn neben einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe steht beim RS-Modell auch ein automatisiertes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Das ich übrigens empfehlen würde, vor allem wenn man sich für den adaptiven Tempomaten entscheidet.

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Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, der sollte sich diesen Luxus gönnen, in der Kombination mit einem aktiven Spurhalteassistent wird so auch die längste Strecke zum Kinderspiel, und wenn man dann doch mal Müde wird, dann wird man vom Müdigkeits-Assistent an eine Pause erinnert.

Skoda wird nicht Müde zu behaupten, dass die neue Front des Octavias eine gewisse „Dynamik“ verleihen soll. Mir persönlich gefiel das Vor-Facelift-Modell ja besser, aber über Geschmacksfragen soll man bekanntlich nicht streiten. Die neuen Scheinwerfer sind serienmäßig mit Voll-LED-Technik und dem adaptiven Beleuchtungssystem ausgestattet und das finde ich lobenswert.

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Auch Nebelscheinwerfer, Rückleuchten und Kennzeichen-Belechtungen sind mit der LED-Technologie ausgestattet. Ich mag die LED-Technik, sie ist haltbarer, spricht schneller an und bietet mehrere Möglichkeiten also Xenon- oder herkömmliche Halogen-Technologien.

Technisch betrachtet auf dem aktuellen Stand der Technik. Das Top-Navigationssystem Columbus mit 9,2-Zoll-Bildschirm! WLAN-Hotspot und optional mit LTE Vertrag! Neues aus dem Konzern-Baukasten: Neu im Programm der Assistenzsysteme sind der Trailer-Einpark-Assistent, der den Anhänger beim Umkehren steuert und bremst.

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Der Skoda Octavia RS ist ein beliebtes Fahrzeug für Leasing-Nehmer. Preislich bleibt er oft, auch mit etwas Ausstattung, unterhalb der Vertragsgrenzen von Aussendienst-Mitarbeitern. Man bekommt viel geboten für das Geld und daher habe ich meinem besten Freund damals genau so ein Fahrzeug (also den Vorgänger) empfohlen. Wer einen Diesel fahren „muss“, der wird auch fündig und ist mit 184 PS natürlich nicht untermotorisiert.

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Neuwagen 2017: Volvo XC90

Volvo muss einen großen Kopierer im Werk stehen haben. Man hat gefühlt, den erfolgreichen Volvo XC90 in den Kopierer gefahren, auf verkleinern gedrückt, und heraus kam der neue Volvo XC60. Die gleiche Optik äußerlich und auch im Innenraum, nur ist der XC60 etwas kleiner.

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Zum Marktstart gibt es den Volvo XC60, der ab Sommer 2017 bei den Händlern stehen soll, mit den Motoren aus dem XC90. Die Leistungsrange liegt also zwischen 190 und 407 PS. Sprich der Plugin-Hybrid kommt auch im XC60 zum Einsatz.

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Während es den eigenen Vorgänger noch mit Frontantrieb gab, so kommt der neue Volvo XC60 nun serienmäßig mit Allradantrieb und geschaltet werden muss auch nicht, das übernimmt der Automat.

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Nun hatten wir hier im Blog die günstigen, die bezahlbaren und die etwas höher positionierten Fahrzeuge aus Genf, natürlich eine subjektive Zusammenstellung. Im kommenden und letzten Beitrag aus Genf werden wir Traumfahrzeuge zeigen. Sportwagen, SUVs wie von einem anderen Stern und einen smart für über 50.000 Euro.

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