R+V24 New York Auto Show 2017: Die amerikanischen Highlights

New York Auto Show 2017: Die amerikanischen Highlights

Start spreading the News, hier kommen die Leistungsträger der amerikanischen Hersteller. Auf der New York Auto Show 2017 begeisterten mich vor allem nachfolgende Modelle.

New York Auto Show 2017: Dodge Ram – allein der Name klingt brutal

Die USA sind nicht nur SUV-Land, sondern vor allem auch Pick-Up-Land! Und welches Fahrzeug könnte amerikanischer sein als der Dodge RAM?! Der Pick-Up kommt mit einem Custom-Exterior sowie neuen Interieur-Details und hört auf den Namen Dodge Ram 1500 Sublime Sport.

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R+V24: Dodge Ram 1500 Sublime Sport – New York Auto Show 2017

Zum Marktstart wird der Amerikaner ausschließlich in grellen Farben erhätlich sein. Er wird auf schwarzen 22-Zoll-Felgen (je nach Antrieb) vorfahren und rund $45,740 kosten. Außerdem gibt es ihn als Ram 1500 Rebel Blue Streak mit einem neuen Innenraum, der auf den „Rebel“ Trim abgestimmt ist. Angetrieben wird das Model standesgemäß von einem Pentastar-V6 oder einem HEMI-V8-Motor. Wirklich sparsam sind diese „Motörchen“ natürlich nicht. Dafür bieten sie mit 305 bzw. 395 PS ordentlich Power.

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R+V24: Dodge Ram 1500 Sublime Sport – New York Auto Show 2017

New York Auto Show 2017: Demon – der Name Programm

Ein weiteres amerikanisches Highlight des Auto Salons in New York ist der Dodge Challenger SRT Demon. Und sein dämonischer Name ist Programm. Mit 840 PS legt der Amerikaner noch mal eine ordentliche Schippe auf den Charger Hellcat drauf und soll es von 0 auf 60 Meilen in aberwitzigen 2.3 Sekunden schaffen.

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R+V24: Dodge Challenger SRT Demon – New York Auto Show 2017

Die Viertel Meile soll das Geschoss in unter zehn Sekunden aus dem Ärmel schütteln, in 9,65 um genau zu sein. Dominic Toretto würden Freudentränen über die Wangen laufen. Und auch das ist typisch für den Ami-V8: Er hat Kraft im Überfluss, schöpft 770 Nm aus seinem 6,2 Liter V8, dreht aber maximal 6.500 Umdrehungen in der Minute.

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R+V24: Dodge Challenger SRT Demon – New York Auto Show 2017

Für den nötigen Bodenkontakt sorgen extra-dicke Reifen… und Dodge präsentiert den Ampelsprint-Gewinner passend auf der NYIAS 2017.

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R+V24: Dodge Challenger SRT Demon – New York Auto Show 2017

New York Auto Show 2017: Keineswegs langsam – Der Camaro ZL 1

Ebenfalls kein Kind von Traurigkeit ist der Camaro ZL 1. Man erkennt seine Kraft bereits im Stand, denn der ausladende Heckspoiler thront nicht nur aus optischen Gründen auf dem Heckdeckel. Und auch von vorn macht der Amerikaner unmissverständlich klar, dass er es ernst meint.

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R+V24: Camaro ZL 1 – New York Auto Show 2017

Mit seinem riesigen Kühlergrill, Flaps und Finnen ist er alles andere als dezent. Wer es von außen so ernst meint, der muss es auch faustdick unter der Haube haben – und das stimmt im Fall des Camaro ZL 1. 650 muntere Kompressor-PS werden an die Hinterachse losgelassen und sorgen für mächtigen Vortrieb.

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Dank eines Fahrwerks mit Multimac-Dämpfern und an der Vorderachse in der Höhe regulierbarer Dämpfer, sollte aber alles gut kontrollierbar bleiben. Auch, wenn die 325er Hinterräder mit der Leistung an ihre Grenzen stoßen.

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New York Auto Show 2017: Der amerikanische Traum?

Ein weiterer Kandidat der Power-Liga zeigt sich in New York: Der klassischste aller amerikanischen Sportwagen, die Corvette. In der Ostküsten-Metropole steht sie als Grand Sport und wirkt mit ihren 466 PS geradezu mickrig, vergleicht man sie mit dem Dodge oder Camaro. Doch ihr 6,3 Liter-Sauger-V8 beschert ihr Fahrleistungen, die sich nicht zu verstecken brauchen: 4,2 Sekunden und 290 km/h sind alles andere als langsam.

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R+V24: Corvette – New York Auto Show 2017

Doch das ist es nicht, was die Corvette Grand Sport ausmacht, sondern viel mehr ihr Potential, das sie auf dem Rundkurs in die Waagschale wirft. Sie vermag es Längs- und Querdynamik in optimalem Maß miteinander zu verbinden, wie es sonst nur ein Porsche 911 GT3 schafft. Aus ganz anderem Holz sind der Chevrolet Traverse und Equinox geschnitzt. Während der Traverse in den USA auf Mitbewerber vom Schlage eines BMW X5 und Audi Q7 abzielt und mit einem durstigen V6 vorfährt, mimt der Equinox eher ein Kompakt-SUV. So teilt sich dieser seine Plattform mit dem Opel Antara und Suzuki Vitara XL7.

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R+V24: Corvette – New York Auto Show 2017

New York Auto Show 2017: Ford zeigt Facelifts vom Mustang und F150

Kommen wir zurück zur spaßigen Unvernunft: Dem aufgefrischten Ford Mustang. Das Facelift sieht man ihm zum Glück nur an der Front an. Das Heck bleibt nahezu unverändert, während die Front nicht gerade gewonnen hat – aber das ist Geschmackssache.

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R+V24: Ford Mustang – New York Auto Show 2017

Unter dem Blech tat sich hingegen schon etwas. Der – in Deutschland ohnehin nicht erhältliche – V6 flog aus dem Programm und der V8 erfuhr eine ordentliche Überarbeitung. Im Innenraum sollen nun bessere Materialien und digitale Instrumente für hochgezogene Mundwinkel sorgen.

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R+V24: Ford Mustang – New York Auto Show 2017

Und was darf bei Ford natürlich auch nicht fehlen? Ein ausladender Pick-Up! Der F150 bekam ebenfalls ein Facelift und ist damit noch stärker, leichter und hochwertiger geworden. Neu ist ein 3.0 Liter Sechszylinder-Diesel – und damit der erste Diesel überhaupt in einem F150 – der für niedrige Verbräuche sorgen soll. Hoffentlich ist dieses Aggregat auch sauber. Ansonsten vertrauen die Amerikaner weiterhin auf V6- und V8-Aggregate.

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R+V24: Ford Pick-Up F150 – New York Auto Show 2017

New York Auto Show 2017: Opel Insignia Sports Tourer

Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle den Buick Regal, den US-Insignia. Das Modell entspricht nahezu 1:1 dem deutschen Erfolgsmodell, bekommt allerdings einen eigenständigen Kühlergrill spendiert.

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R+V24: Opel Insignia Sports Tourer – New York Auto Show 2017

Während der Rüsselsheimer Kombi bei uns auf den Namen Insignia Sports Tourer hört, benennt Buick dieses Modell mit Sportback. Bei den Motoren muss man sich hingegen einschränken. Hier ist nur der 2.0 Liter Vierzylinder mit Turbo-Aufladung, 260 PS und Neungang-Automatik erhältlich.

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New York Auto Show 2017: Der Lincoln Navigator

Für den deutschen Markt zu vernachlässigen, für die US-amerikanischen Markt hingegen ein wichtiges Modell: Der Lincoln Navigator. Der große Luxus-SUV kommt in vierter Generation und gibt sich gewohnt stattlich.

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R+V24: Lincoln Navigator – New York Auto Show 2017

Unter seiner schier riesigen Haube werkelt ein V6 mit Twin-Turbo-Aufladung, der es auf 450 PS bringt und seine Kraft über eine Zehngang-Automatik an alle Viere weitergibt. Ausgestattet ist er mit allem, was den Komfort steigert, soll aber gegenüber dem Vorgänger 100 kg abgespeckt haben.

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Einen Beitrag habe ich noch für euch, denn auf der New York Auto Show 2017 präsentierten sich natürlich auch die japanischen Importeure. Freut euch also jetzt schon auf den kommenden Beitrag.

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