Camry auf der New York Auto Show

New York Auto Show 2017: Die japanischen Highlights

New York: Bei vielen kommen hier Gedanken an die atemberaubende Skyline, den Big Apple oder die Stadt, die niemals schläft auf. In Sachen Auto-Messe ist New York aber bei den Wenigsten im Hinterkopf. Doch auch die relativ kleine Ausstellung, also die New York Auto Show, hat ihre Highlights, wir haben bereits die Fahrzeuge aus Deutschland und aus den USA vorgestellt. In Teil 3 möchten wir die asiatischen Hersteller und ein paar Exoten präsentieren und ganz am Ende erfahrt ihr auch, welches Fahrzeug eigentlich am häufigsten in Amerika gekauft wird.

Nissan bringt den GT-R als Track-Edition mit auf die New York Auto Show

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R+V24: Nissan GT-R auf der New York Auto Show

Nissan hat für die New York Auto Show ein paar besondere Modelle im Gepäck, die zusammen mit der Abteilung für After Market Teile entwickelt wurden. Da wäre etwa der Nissan Qashqai for Dogs, der nicht nur mit speziellem Kofferraum-Boden ausgestattet ist, sondern viel mehr bietet. Darunter beispielsweise eine Rampe, damit die Vierbeiner bequem in den Kofferraum schlüpfen können. Oder ein Wasserspender, der nicht gleich das ganze Auto unter Wasser setzt.

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R+V24: Nissan Qashqai for Dogs mit Rampe – New York Auto Show

Ich habe nachgefragt. Derzeitig ist das Modell für Hundebesitzer leider nicht als Serienfahrzeug geplant, aber man denkt darüber nach, ob man nicht Umbaukits für den Kofferraum anbieten sollte.

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R+V24: Nissan Qashqai for Dogs – New York Auto Show

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R+V24: Nissan GT-R als Track-Edition – New York Auto Show

Darüber hinaus hat Nissan etwas ganz Besonderes auf die auf die New York Auto Show mitgebracht: Den Nissan GT-R als Track-Edition. Dieser ist noch sportlicher, als der ohnehin schon legendäre Nissan GT-R und ordnet sich damit zwischen jenem und dem Nismo ein.

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R+V24: Nissan GT-R als Track-Edition Innenraum – New York Auto Show

Für nachdrücklichen Schub sorgen 573 PS, während Carbon-Teile das Gewicht reduzieren und die Optik steigern. Los geht es bei rund 120.000 Euro.

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R+V24: Nissan GT-R als Track-Edition – New York Auto Show

New York, Rio, Tokio?

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R+V24: Kia Niro – New York Auto Show

Ganz neu für den US-Markt vorgesehen sind der Kia Niro und der Kleinwagen Kia Rio. Während der Niro auf einen Hybrid-Antrieb und demnächst auf einen Plug-In Hybrid setzt, vertraut der Kleinwagen auf bekannte Technik und fährt mit gewohnten Verbrennungsmotoren vor. Der Innenraum zeigt sich auf dem ersten Blick gut verarbeitet:

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R+V24: Kia Niro Innenraum – New York Auto Show

…und auch das Heck präsentiert sich sehr gefällig. KIA gefällt mir in der letzten Zeit sowieso immer besser. Ich glaube den KIA Rio schaue ich mir demnächst mal etwas genauer an!

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R+V24: Kia Niro Heck – New York Auto Show

Rekordhalter vor Ort!

Von etwas anderem Schlag ist da schon der neue Honda Civic Type R. Gefühlt ist es noch nicht allzu lange her, als das noch aktuelle Modell vorgestellt wurde, doch die Japaner sind gerade auf Zack.

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R+V24: Honda Civic Type R – New York Auto Show

Der VTEC-Turbo-Vierzylinder legt auf 320 PS zu und generiert maximal 400 Nm Drehmoment. Witziges, vielleicht etwas übermütiges Detail: Die Drei Endrohre, die an aktuelle Ferrari-Modelle erinnern.

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R+V24: Honda Civic Type R – Drei Endrohre – New York Auto Show

Der Honda Civic Type-R hält derzeitig auch den Marketing-Rekord auf der Nordschleife! Am 3. April 2017 absolvierte ein Entwicklungsmodell die 20,8 km lange Strecke innerhalb von 7 Minuten und 43,8 Sekunden – damit ist der Honda Civic Type R derzeitig der schnellste Fronttriebler in der grünen Hölle. Bis VW mit einem Golf oder Renault mit dem Megane nachlegt.

Two Englishmen in New York

Besonders geeignet für den US-Markt scheint der Mini John Cooper Works Countryman. Er kombiniert den Kultfaktor der Marke mit der Karosserie eines SUV und der Leistungsabgabe eines sportlichen Kompakten. Dank Allradantrieb bringt der Deutsch-Brite seine Leistung stets auf die kariösen amerikanischen Straßen, stoppt unter Zuhilfenahme der Brembo-Bremsanlage vehement und sprotzelt frech aus seinem Auspuff. Legt man es darauf an und möchte vom Sheriff ermahnt werden, kann man von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden sprinten.

4 Gewinnt?

Ebenfalls von sportlicher Natur ist der Jaguar F-Type. Zuerst hätte man es für einen April-Scherz halten können. Doch der Brite fährt demnächst mit einem Vierzylinder-Motor vor. Der schöne Sportwagen bekommt einen 2.0 Liter Vierzylinder mit 300 PS unter die lange Haube verpflanzt, der für 400 Nm und eine Beschleunigung in 5,4 Sekunden auf Tempo 100 gut sein soll. Die Papierform klingt gar nicht so verkehrt. Hier sehen wir übrigens einen geschätzten Kollegen der AutoBild, der sich scheinbar auch über die vier Zylinder wundert:

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R+V24: Jaguar F-Type – New York Auto Show

Neben dem F-Type zeigt Jaguar noch den F-Pace und dürfte mit dem SUV mit offenen Arme empfangen werden. Das Fahrzeug wurde auch zum World Car of the Year gewählt, die Preisverleihung fand auf der New York Auto Show statt.

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R+V24: Jaguar F-Pace – New York Auto Show

Wer kennt den Subaru 360?

Ein paar Nummern kleiner ist der Subaru 360 von 1968. Der zweitürige Kleinwagen stellt das Highlight Subarus auf der New York Auto Show dar und ähnelt dem VW Käfer oder Fiat 500. Passend fiel sein Spitzname in Japan aus: Maikäfer nannte man ihn.

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R+V24: Subaru 360 von 1968 – New York Auto Show

Der Bonsai-Japaner ist entsprechend satt motorisiert: Aus seinem Zweizylinder-Zweitakter mit 356 cm³ holte Subaru bis zu 26,5 PS. Mit diesem Modell möchte Subaru seiner Geschichte gedenken. Ich freue mich immer über solche Ausstellungsobjekte.

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R+V24: Subaru 360 von hinten – New York Auto Show

Der Mazda Miata hat da schon etwas mehr Leistung zu bieten. So nennen die Amerikaner den Mazda MX-5 der in New York ein echter Publikumsmagnet ist und dem europäischen Modell entspricht.

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R+V24: Mazda Miata – New York Auto Show

Little Italy

Einen Neuanfang in den USA wagt Alfa Romeo mit dem Stelvio. Der SUV passt bestens in das übliche Beuteschema der Amerikaner und soll unter anderem als QV mit 510 PS V6-BiTurbo angeboten werden.

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R+V24: Alfa Romeo mit dem Stelvio – New York Auto Show

Wohl kaum für den US-Markt geeignet scheint der 2.2 Liter Diesel. Man darf gespannt sein, wie der Italiener angenommen wird.

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R+V24: Alfa Romeo mit dem Stelvio – New York Auto Show

Ein Modell, das stets gut in den USA ankam ist der Acura TLX , der in New York komplett neu vorgestellt wurde. Das Modell, das bei uns als Honda Accord bekannt ist, bekommt ein neues, präziseres Design und aktuelle Technik spendiert.

Bei den Motoren gilt ein 2,4 Liter Vierzylinder als Basis-Triebwerk, das von einem V6 überflügelt wird. Als „A-Spec“, der sportlicher ausgerichtet ist, kommen dicke Schürzen und Schweller zum Einsatz. Technisch stehen beim „A-Spec“ zudem ein Allradantrieb, ein strafferes Fahrwerk sowie eine direktere Lenkung parat. Den hätte ich schon ganz gerne auf unserem Markt gesehen…

Das waren meine  Highlights aus New York. Im nächsten Beitrag werfen wir noch schnell einen Blick nach Shanghai. Denn nur wenige Tage nach der New York Autoshow feierten dort interessante Studien ihre Weltpremiere. Die Zukunft bleibt spannend! Versprochen! Ob der Camry in der Zukunft dann immer noch das „Best-Selling Car in America“ bleibt? Denn die Antwort war ich ja noch schuldig! Der Camry ist das Fahrzeug was am häufigsten über die Ladentheke geht. Für diejenigen die sich nun wundern, er wird auch in Amerika hergestellt.

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R+V24: Camry – New York Auto Show

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